Small turtle: According to the Dutch authorities, there was too little space for the animals on board.

Vorfall mit 11.000 TierenSchildkröten kosten KLM fast eine halbe Million

Tausende Schildkröten mussten in eine Notunterkunft, weil KLM sie zusammengepfercht transportiert hatte. Nun muss die Fluglinie für die Rettungsmaßnahmen aufkommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für 11.000 Schildkröten sollte es im Sommer einmal um die halbe Welt gehen. KLM hätte die Reptilien von Südamerika über Afrika nach Asien fliegen sollen. Beim Zwischenstopp am Heimatdrehkreuz in Amsterdam geriet der Flieger in eine Kontrolle der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit – zum Glück der Tiere, denn die Kontrolleure schlugen sofort Alarm.

Die Schildkröten wurden laut der Behörde in viel zu beengte Behälter gestopft. Einige der Tiere wurden bereits tot vorgefunden, der Zustand der Überlebenden war kritisch. Die Regierung handelte schnell und brachte die Tiere in eine Notunterkunft. Nun entschied ein niederländisches Gericht, dass die staatliche Fluglinie für die dabei entstandenen Kosten aufkommen muss.

Tierhotel von KLM unzureichend ausgestattet

Wie das Gericht in einer Mitteilung schreibt, muss KLM nun 470.000 Euro an die Behörde nachzahlen. Diese kam zuvor für die Rettungsaktion auf. Die Fluglinie und die Behörde waren sich zwar zuvor einig, dass die Schildkröten aus dem Flieger befreit werden müssen. Doch wo die Tiere beherbergt und wieder aufgepäppelt werden sollen, darüber herrschte bislang Uneinigkeit.

KLM wollte die Schildkröten in einer eigenen Tier-Station unterbringen. Für die niederländischen Behörden war jedoch unklar, ob diese als Notunterkunft geeignet ist. Zudem hätten benötigte Wasserbecken nachinstalliert werden müssen, die in einer anderen Station bereits vorhanden waren. Nun hat das Gericht in letzter Instanz entschieden, dass die Regierungsstelle angemessen gehandelt hat, und die staatliche Fluglinie für die Kosten aufkommen muss.

Mehr zum Thema

Knapp 1000 Freizeitflieger reagierten auf den Hilferuf der Organisation Turtles Fly Too und stellten Pilotendienste oder Flugzeuge zur Verfügung.

Eine Airline für Schildkröten

Bartrobbe: Das Tier musste auf einen Schlitten gerollt und weggefahren werden.

Robbe chillt auf der Piste

Hai: Ihre Flossen sind immer seltener per Flugzeug unterwegs.

China Eastern und Co verbannen Haiflossen

Fährräder in Amsterdam: In der Stadt darf keine Werbung mehr für Flugreisen gezeigt werden.

In der Stadt Amsterdam ist es nun verboten, für Flüge zu werben

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies