Small turtle: According to the Dutch authorities, there was too little space for the animals on board.

Vorfall mit 11.000 TierenSchildkröten kosten KLM fast eine halbe Million

Tausende Schildkröten mussten in eine Notunterkunft, weil KLM sie zusammengepfercht transportiert hatte. Nun muss die Fluglinie für die Rettungsmaßnahmen aufkommen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Für 11.000 Schildkröten sollte es im Sommer einmal um die halbe Welt gehen. KLM hätte die Reptilien von Südamerika über Afrika nach Asien fliegen sollen. Beim Zwischenstopp am Heimatdrehkreuz in Amsterdam geriet der Flieger in eine Kontrolle der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit – zum Glück der Tiere, denn die Kontrolleure schlugen sofort Alarm.

Die Schildkröten wurden laut der Behörde in viel zu beengte Behälter gestopft. Einige der Tiere wurden bereits tot vorgefunden, der Zustand der Überlebenden war kritisch. Die Regierung handelte schnell und brachte die Tiere in eine Notunterkunft. Nun entschied ein niederländisches Gericht, dass die staatliche Fluglinie für die dabei entstandenen Kosten aufkommen muss.

Tierhotel von KLM unzureichend ausgestattet

Wie das Gericht in einer Mitteilung schreibt, muss KLM nun 470.000 Euro an die Behörde nachzahlen. Diese kam zuvor für die Rettungsaktion auf. Die Fluglinie und die Behörde waren sich zwar zuvor einig, dass die Schildkröten aus dem Flieger befreit werden müssen. Doch wo die Tiere beherbergt und wieder aufgepäppelt werden sollen, darüber herrschte bislang Uneinigkeit.

KLM wollte die Schildkröten in einer eigenen Tier-Station unterbringen. Für die niederländischen Behörden war jedoch unklar, ob diese als Notunterkunft geeignet ist. Zudem hätten benötigte Wasserbecken nachinstalliert werden müssen, die in einer anderen Station bereits vorhanden waren. Nun hat das Gericht in letzter Instanz entschieden, dass die Regierungsstelle angemessen gehandelt hat, und die staatliche Fluglinie für die Kosten aufkommen muss.

Mehr zum Thema

Knapp 1000 Freizeitflieger reagierten auf den Hilferuf der Organisation Turtles Fly Too und stellten Pilotendienste oder Flugzeuge zur Verfügung.

Eine Airline für Schildkröten

Bartrobbe: Das Tier musste auf einen Schlitten gerollt und weggefahren werden.

Robbe chillt auf der Piste

Hai: Ihre Flossen sind immer seltener per Flugzeug unterwegs.

China Eastern und Co verbannen Haiflossen

ticker-klm

Auf diesen vier Strecken plant KLM den Airbus A350 ein

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil