Metrojet/KogalymaviaRussischer Airbus A321 in Äypten abgestürzt

Eine Maschine der russischen Fluglinie Metrojet/Kogalymavia verschwand über dem Sinai vom Radar. Der Airbus A321 mit 224 Menschen an Bord ist abgestürzt. Es gibt keine Überlebenden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flug 7K9268 von Metrojet/Kogalymavia startete um 5:31 Uhr Lokalzeit am Samstagmorgen (31. Oktober) am Flughafen des ägyptischen Badeortes Sharm El-Sheik. Sein Ziel war St. Petersburg. An Bord befanden sich 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Nach 23 Minuten verlor die ägyptische Flugsicherung über der Halbinsel Sinai den Kontakt zum Airbus A321 mit der Kennzeichnung EI-ETJ.

Später meldete das Büro des ägyptischen Premierministers, das Flugzeug sei abgestürzt. Inzwischen wurde auch das Wrack gefunden. Gemäß Sky New Arabia machte man die Trümmer rund 100 Kilometer südlich der Stadt Al-Arish am Mittelmeer aus. Das Gelände ist schwer zugänglich. Inzwischen sind aber Rettungskräfte am Absturzort eingetroffen.

Ermittlungen eingeleitet

Das Flugzeug soll laut verschiedenen Augenzeugenberichten komplett zerstört sein. Es soll in zwei Teile auseinander gebrochen sein. Auch über hundert Leichen habe man schon geborgen. Es gibt nach offiziellen Angaben keine Überlebenden. Die Flugschreiber wurden geborgen.

Bereits jetzt wird über die Ursache des schlimmen Unglücks spekuliert. Hinweise auf einen Abschuss gibt es laut Behörden aber nicht. Die Nachrichtenagentur DPA will aus Behördenkreisen erfahren haben, dass man einen Terrorangriff ausschließt. Technische Probleme sollen zum Absturz geführt haben. Die Nachrichtenagentur Ria Novosti meldet, die Piloten der Maschine hätten vor dem Start in Sharm El-Sheik Probleme mit einem Triebwerk gemeldet. Bestätigt ist das indes nicht.

Charterairline mit 5 Flugzeugen

Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Auch Russland will laut Ria Novosti den Zwischenfall untersuchen. Als das Flugzeug vom Radar verschwand, befand es sich gemäß offiziellen Angaben auf einer Reiseflughöhe von rund 31.000 Fuß oder 9450 Metern. Gemäß dem Portal Flightradar soll der A321 danach mit rund 6000 Fuß oder 1830 Metern pro Minute gesunken sein. Vor allem in den letzten 20 Sekunden sei die Sink-Geschwindigkeit sehr hoch gewesen

Die russische Charterairline Kogalymavia oder kurz Kolvaia wurde 1993 gegründet. Sie fliegt heute unter der Marke Metrojet. Die Fluglinie mit Sitz in Kogalym in Westsibirien und Hub in Moskau Domodedowo besitzt eine Flotte von 5 Airbus A321. Damit bedient sie Urlaubsziele innerhalb von Russland und rund ums Mittelmeer.

Mehr zum Thema

ticker accident crash absturz

Kleinflugzeug verunglückt auf Autobahn A2

Flugverlauf: Absturz nahe West Palm Beach.

Bombardier Learjet 60 stürzt in Wohngebiet in Florida - neun Tote

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.

Nach Absturz eines Kleinflugzeugs fällt die Hilfe vom Himmel

Gedenktafel am Flughafen Düsseldorf: «Stärker als der Tod ist die Liebe».

«Dass der eigene Kollege das Flugzeug zum Absturz gebracht hat, war unbegreiflich»

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies