Macadamia-Nüsse: Kleine Frucht, große Wirkung.

Korean AirNuss-Ausraster wird Staatsaffäre

In Südkorea wurde ein Beamter des Transportministeriums verhaftet. Er soll die Untersuchung des Nuss-Skandals bei Korean Air nicht sauber geführt haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Was falsch servierte Macadamia-Nüsse auslösen können, ist erstaunlich. Die Tochter des Korean-Air-Chefs Cho Yang-ho ließ Anfang Dezember einen Airbus A380 in New York JFK zurück ans Gate fahren, weil ein Flugbegleiter ihr den Snack in der Packung, statt wie üblich auf einem Teller serviert hatte. Das erzürnte Cho Hyun-ah derart, dass sie den Purser beschimpfte, demütigte, schlug und dann aussetzen ließ. Doch noch erstaunlicher ist, welche Kreise so ein Vorfall ziehen kann. Inzwischen weitet er sich immer mehr zu einer Staatsaffäre in Korea aus.

Die Polizei verhaftete am letzten Mittwoch (24. Dezember) einen Mitarbeiter des Transportministeriums. Zugleich stellten sie Geräte und Dokumente sicher. Der Beamte war damit beauftragt worden, Cho Hyun-ah zum Vorfall zu befragen. Offenbar tauschte der 54-Jährige zuvor 30 Anrufe und 10 Textnachrichten mit dem Chef der Kabinenbesatzung von Korean Air aus. Er verteidigt sich, es sei nur um generelle Fragen rund um den Zwischenfall gegangen. Er habe keine Details aus der Untersuchung verraten.

Weitere Vertreter von Korean Air im Visier der Behörden

Auch der Chef der Kabinenbesatzung von Korean Air steht nun im Visier der Behörden. Gegen ihn wird wegen Vorenthaltens und Vernichtung von Beweismaterial ermittelt. Die Auslöserin Cho Hyun-ah – die sich bereits öffentlich entschuldigte und von ihrem Ämtern bei Korean Air zurücktrat – muss mit einer Verhaftung rechnen. Ihr wird Gefährdung der Luftfahrt-Sicherheit vorgeworfen.

Mehr zum Thema

ticker-korean-air-neu

Korean Air und Delta weiten automatischen Gepäcktransfer in den USA aus

ticker-asiana

Vielflieger von Asiana Airlines genießen bis Ende 2026 Vorteile bei Star Alliance

ticker-korean-air-neu

Korean Air ermöglicht Vorbestellung von Mahlzeiten in der First Class nun auch bei Abflügen im Ausland

ticker-korean-air-neu

Korean Air feiert 50 Jahre Strecke Seoul - Zürich

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg