A380 von Airbus: Bald mit Kameras ausgestattet?

Neuer Schutz vor Kollisionen

Immer wieder kommt es am Boden zu leichten Zusammenstößen. Die US-Sicherheitsbehörde will das mit Technik verhindern.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es seien zwar nicht die gefährlichsten Zwischenfällen. Doch die Kollisionen auf dem Roll- und Vorfeld würden durchaus Risiken bergen, erklärt die amerikanische Transportsicherheitsbehörde NTSB. immerhin beinhalteten die Tragflächen großer Jets Treibstoff. Komme es also zu Zusammenstößen, so bestehe durchaus Explosionsgefahr. Und zu solchen Zwischenfällen komme es eben immer wieder. Einer der Gründe: Bei großen Flugzeugen wie dem Airbus A380, der Boeing B747 oder der MD-11 können die Piloten vom Cockpit aus nicht bis an die Flügelspitzen sehen - außer sie öffnen das Fenster und lehnen sich hinaus. «Und das ist in den seltensten Fällen praktisch», so Deborah Hersman von der NTSB gemäß dem Fachportal Aviation Today.

Die Zeitung Chicago Tribune untersuchte verschiedene Zwischenfälle und ihre Auswertungen seit 2004. Der letzte Zwischenfall dieser Art ereignete sich im Mai, als ein Fracht-Jumbo der taiwanesischen Eva Airways eine kleinere Embraer 135 von American Eagle beschädigte. Inzwischen werden an vielen Flughäfen so genannte «Wing Walkers» eingesetzt, die darauf achten sollen, dass die Flügel der Jets sich nicht in die Quere kommen. Doch der Behörde ist das nicht genug.

Beim Straßenverkehr abgeschaut

In Zeiten, in denen die Flugbewegungen immer weiter zunehmen und immer größere Flieger eingesetzt werden, sei es nun nötig, sich ein Beispiel am Straßenverkehr zu nehmen, so die NTSB. Immerhin benutzen Autos schon länger spezielle Warnsysteme, die den Fahrer alarmieren, bevor er einem anderen Wagen oder einem Gegenstand zu nahe kommt. So etwas brauche es auch für Flugzeuge. Die NTSB empfiehlt daher der Luftfahrtbehörde FAA, diese Idee zu verfolgen und für die Airlines zur Pflichtausstattung zu erklären. Betroffene Flieger wären die Boeing B747, B757, B767 und B777. Auch der A380 von Airbus müsste mit dem Warnsystem ausgestattet werden, genauso wie die McDonnell Douglas MD-10 und MD-11. Kameras wären ein geeignetes Mittel, um Kollisionen zu verhindern. Sie könnten auf Bildschirmen im Cockpit zeigen, wenn es heikel wird.

Bei den Fluggesellschaften ist man nicht wirklich begeistert von der Idee. Man habe noch keine Ahnung, wie viel die Installation der Technik kosten würde. Und auch den Mehrwert zweifelt der Verband Airlines for America an. Immerhin gebe es mit den Wing Walkers bereits nützliche Hilfe. Und von Verletzungen aufgrund der kleineren Zwischenfälle habe man auch noch nichts gehört.

Mehr zum Thema

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

airbus a380 qantas sao paolo

Airbus A380 absolviert mysteriösen Flug nach São Paulo - Gerüchte über Charter durch Bad Bunny

Airbus A380 von Emirates: Bekommt neue Premium Economy.

Emirates verabschiedet sich von Airbus A380 mit 615 Sitzen

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack