Trauerbotschaft von Metrojet/Kogalymavia: Flug 7K9268 fiel regelrecht vom Himmel.

Katastrophe im SinaiKogalymavia: «Externe Kraft» führte zu Absturz

Metrojet/Kogalymavia verteidigt sich. Die russische Airline sieht weder ein technisches Problem noch menschliches Versagen als Ursache des Absturzes im Sinai. Es müsse ein externer Faktor gewesen sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Schock sitzt tief bei Metrojet/Kogalymavia. Doch die russische Fluggesellschaft will die Schuld am tragischen Unfall von Flug 7K9268 mit 224 Toten im Sinai nicht auf sich sitzen lassen. «Ein Flugzeug bricht nicht wegen eines technischen Defekts in der Luft auseinander», sagte Vizechef Viktor Jung am Montag (2. November vor den Medien. Der Airbus A321 sei technisch in gutem Zustand gewesen. «Wir schließen technische Probleme und menschliches Versagen als Ursache aus», so auch sein Kollege Alexander Smirnow bei einer Medienkonferenz.

Für die beiden Kogalymavia-Manager ist klar. Ein «eine externe mechanische Kraft» könne den A321 zum Absturz gebracht haben. «Das Flugzeug geriet völlig außer Kontrolle. Es flog nicht mehr, es fiel», so Jung gemäß der Nachrichtenagentur Tass. Die Crew sei aller Möglichkeiten beraubt worden, zu reagieren. «Das erklärt, weshalb kein Notruf abgesetzt wurde.»

Regelmäßig Checks wegen Rissen

Metrojet/Kogalymavia wehrt sich auch gegen Vorwürfe schlechter Wartung. Einen Ermüdungsbruch hätte man längst entdeckt, erklärten sie an der Medienkonferenz. Die Flieger würden regelmässig auf Risse untersucht. Alle 12 Jahre gebe es eine intensive Überprüfung, alle sechs Jahre eine große. Daneben werde auch in den grundlegenden normalen Checks alles genau überprüft. Flugzeuge seien zudem heute so konstruiert, dass sie selbst bei einem Auftreten eines solchen Risses nicht auseinander brechen. Der Kopilot hatte sich allerdings am Vorabend über den Zustand des A321 beklagt.

Mit ihren Aussagen gießen die Vertreter von Metrojet/Kogalymavia Öl ins Feuer. Kurz nach dem Absturz übernahm eine Splittergruppe von IS die Verantwortung und behauptete, sie habe den Passagierjet abgeschossen - als Rache an Russland für das Eingreifen in den Syrien-Krieg. Sowhl Russland und Ägypten schlossen das aber schnell als Ursache aus.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Langstreckenjet von Aeroflot: Weniger Ziel rund um den Globus.

In diese Länder können Russinnen und Russen noch fliegen

Ex-Air-Albania-Airbus ist in Russland wider aufgetaucht: Das Flugzeug ist über den Oman nach Moskau geflogen.

Russische Airline besorgt sich über Umwege einen Airbus A320 - erneut über den Oman

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil