Jet von Transavia: Ein besonderes Problem sorgte für die Landung einer Maschine in Faro.

TransaviaJet muss wegen stinkendem Passagier landen

Ein Flugzeug von Transavia musste aus einem ziemlich speziellen Grund außerplanmäßig landen. Ein Passagier roch derart stark, dass Mitreisende sich übergaben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Für die meisten Passagiere war es das Ende ihres Urlaubs. Das ist ein Moment, der vielleicht schon per se nicht zu den angenehmsten gehört. Was sie aber an Bord der Boeing 737 von Transavia auf dem Weg nach Amsterdam erleben mussten, war noch weitaus schlimmer als die Perspektive, bald wieder zur Arbeit und zurück in den oft kühlen nordeuropäischen Sommer zu müssen.

Schon während des Einsteigens am Aeropuerto de Gran Canaria bemerkten die Reisenden einen ekligen Gestank. Schuld daran war ein anderer Passagier. «Er roch schrecklich.Vom Moment an, als er in den Gang trat, begannen die Leute, sich zu beklagen. Sie griffen nach ihren Taschen, um nach Taschentüchern zu suchen, die sie sich vor die Nase halten konnten», erzählte ein Mitreisender der niederländischen Zeitung De Telegraaf. Jemand habe gesagt, der Gestank sei schlimmer als der einer Leiche, die seit einem Monat verwese. 

«Medizinisches Problem»

Passagiere seien wegen der Geruchsbelästigung aus den hinteren Reihen nach vorne geflüchtet. «Es war unhaltbar», so der Passagier. Die Flugbegleiter von Transavia reagierten. Zuerst sprühten sie Deo in die Luft. Doch der Gestank des Mannes blieb. Gemäß Erzählungen von Anwesenden mussten sich einige Passagiere wegen des üblen Geruchs übergeben. Anderen sei übel geworden.

Dann isolierten die Flugbegleiter den Stinkenden hinten im Flugzeug. Zuletzt baten sie ihn sogar, sich auf die Toilette zu setzen. Der Flugkapitän aber entschied sich, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Er landete außerplanmäßig in Faro in Portugal. Dort wurde der stinkende Mann von Bord geholt und das Flugzeug gereinigt. Transavia bestätigte den Vorfall, sprach aber von einem «medizinischen Problem». Kürzlich hatte die Billigairline bereits ein Problem mit einem furzenden Passagier.

Ergänzung vom 28. Juni: Der Passagier ist inzwischen verstorben. Er litt unter der seltenen Krankheit Gangrän, bei der das Gewebe ungenügend durchblutet wird und dadurch am Körper verwest.

Mehr zum Thema

Flatulenz: Die Gründe für die außerplanmäßige Landung sind  nicht ganz klar - Furzen spielte aber eine Rolle.

Streit um furzenden Passagier eskaliert

Flugzeug: Sich aus dem Weg zu gehen, ist an Bord schwierig.

So werden Sie zum perfekten Passagier

ticker trauer

Tödlicher Unfall am Flughafen Gran Canaria

Transavia Boeing 737: Zweimal lösten Feuermelder Alarme aus.

Transavia hat zwei Mal in einer Woche Probleme mit falschen Feueralarmen

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack