Jets von El Al in Tel Aviv: Die Nachfrage ist seit dem Angriff der Hamas drastisch eingebrochen.

Krieg mit IranIsraelische Airlines schaffen ihre Flugzeuge aus dem Land

Aus Sicherheitsgründen haben El Al und Arkia am Freitag ihre gesamte Flotte außer Landes gebracht – ein beispielloser Schritt. Israels Behörden hatten zuvor die Schließung des Luftraums angeordnet, der Flugbetrieb ist weitgehend eingestellt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Israels größte Fluggesellschaften haben am Freitagmorgen (13. Juni) ihre gesamte Flotte außer Landes verlegt. Wie El Al mitteilte, erfolgte der Schritt auf Anweisung der israelischen Sicherheits- und Luftfahrtbehörden. «Alle Flüge von El Al und Sundor sind vorübergehend ausgesetzt», heißt es in einer Stellungnahme der Fluggesellschaft. Sundor ist eine Tochter von El Al.

Passagiere im Ausland wurden gebeten, vorerst Unterkünfte zu organisieren. Maschinen, die sich zum Zeitpunkt der Entscheidung im Anflug auf Israel befanden, wurden zu anderen El-Al-Zielen umgeleitet. Die Airline rechnet mit Flugausfällen mindestens bis Sonntag, den 16. Juni. Buchungen sind vorerst bis zum 30. Juni gesperrt.

Auch Regierungsmaschine Israels wurde außer Landes gebracht

Auch die zweitgrößte Airline des Landes, Arkia, bestätigte, die Verlegung der Flotte sei Teil von Notfallplänen, die in den vergangenen Tagen ausgearbeitet wurden. Neben den Flugzeugen von El Al und Arkia wurde auch die israelische Regierungsmaschine – eine Boeing 767 mit dem Kennzeichen 4X-ISR, bekannt als «Wings of Zion» – außer Landes gebracht. Sie landete laut Daten von Flugverfolgungsdiensten am Freitagmorgen in Athen.

Die Luftfahrt in der Region ist stark beeinträchtigt. Bereits in der Nacht zu Freitag hatten US-Airlines Flüge aus Tel Aviv auf dem Weg in die USA umkehren lassen. Die Lufthansa Group fliegt bis Ende Juli nicht mehr ins Land, Swiss sogar bis Ende Oktober.

Iranischer und irakischer Luftraum auch geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation meiden mehrere Fluggesellschaften zudem den iranischen, jordanischen und irakischen Luftraum. Emirates hat Verbindungen in mehrere Länder der Region bis mindestens Sonntag gestrichen, Qatar Airways hat Flüge in den Iran, Irak und nach Syrien ausgesetzt.

Mehr zum Thema

ticker-israel

31 Länder: Israel weitet Nationalitätsbeschränkungen für Besatzungen auf Überflüge aus

Boeing 737-800 F von Ethiopian Cargo: Das Flugzeug musste zurück, weil eine Person nicht nach Israel fliegen darf.

Israel macht ernst und schickt Frachter von Ethiopian Airlines zurück

Flugzeug von Air France am Flughafen Tel Aviv: Verschieden Doppelstaatsangehörige dürfen nicht mehr nach Israel.

Israel sperrt Crews aus bis zu 31 Ländern aus

Boeing 737 Max 8 von Flydubai: Ein Pilot an Bord hat eine Katastrophe verhindert.

Die Cockpittür machte ihn misstrauisch: Wie ein Pilot den Flydubai-Angriff stoppte

Video

Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack