Flugzeug von Indigo: Aus pakistanischem Luftraum verbannt.

Kaschmir-KonfliktPakistan schließt Luftraum für indische Airlines

Nach einem Terroranschlag in Kaschmir spitzt sich der Konflikt zwischen Indien und Pakistan schnell zu. Nun dürfen indische Fluggesellschaften den pakistanischen Luftraum nicht mehr nutzen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Indien macht Pakistan verantwortlich für den Anschlag mit 26 Toten am Dienstag im indischen Teil Kaschmirs. Als Reaktion setzt das Land den Indus-Wasservertrag von 1960 mit sofortiger Wirkung aus, der festlegt, wie mit den Wasserreserven des Flusses umgegangen wird. Zudem schließt Indien seinen Grenzübergang nach Pakistan, weist pakistanische Diplomaten aus und widerruft die Visa von Pakistanern und Pakistanerinnen im Land.

Pakistans Regierung weist indische Vorwürfe der Terrorunterstützung von sich. Sie wirft Indien vor, den Terroranschlag, dessen Täter noch nicht gefunden sind, als Vorwand zu nutzen, um den wichtigen Wasser-Vertrag aufzukündigen. Und auch Pakistan erlässt Maßnahmen. So friert es seit Donnerstag (24. April) alle Handelsbeziehungen mit dem Nachbarland ein und sperrt seinen Luftraum für indische Fluggesellschaften.

Air India und Indigo äußern sich

«Aufgrund der angekündigten Sperrung des pakistanischen Luftraums für alle indischen Fluggesellschaften ist zu erwarten, dass einige Air-India-Flüge von oder nach Nordamerika, Großbritannien, Europa und dem Nahen Osten eine alternative, längere Route nehmen werden», teilt Air India mit. Sie spricht von einer «unvorhergesehenen Luftraumsperrung , die außerhalb unserer Kontrolle liegt».

Indigo schreibt: «Aufgrund der aktuellen Situation und der Sperrung des pakistanischen Luftraums kann es zu Beeinträchtigungen einiger internationaler Flugpläne kommen.» Man arbeite daran, die Unannehmlichkeiten zu minimieren.

Mehr zum Thema

notam kamtschatka russland rakten 04

Gefahr durch russische Raketen: Airlines müssen Umwege fliegen - im Luftraum, der von den USA kontrolliert wird

Luftraum über Nordwestdeutschland und den Niederlanden wurde neu organisiert

Luftraum über Nordwestdeutschland und den Niederlanden wurde neu organisiert

Luftraumkarte über Frankfurt: Es gab Anpassungen, um den Verkehr besser zu schützen.

Das ändert sich 2024 im deutschen Luftraum

Piloten in einem C-27-Transportflugzeug der litauischen Luftwaffe bei einer Übung im Jahr 2022: Das Manöver im Juni 2023 wird größer.

Lufthansa will Lockerungen bei Nachtflugverboten während Nato-Manöver

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin