Boeing 777 von Red Wings: Am Boden.

ErsatzteilmangelHunderte russische Urlaubsgäste stranden wegen Ersatzteilmangel in Antalya

Touristinnen und Touristen aus Russland sitzen seit zwei Tagen in der Türkei fest. Der Grund: Red Wings hat Probleme mit zwei ihrer drei Boeing 777.

Top-Jobs

.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist alles andere als einfach. Ersatzteile bekommen russische Airlines nur schwer. Das zwingt einige von ihnen zu drastischen Maßnahmen. Teilweise muss man noch neue Flieger ausschlachten. Teilweise wurden auch Standards gesenkt. So sind etwa bei Aeroflot verschiedene Flugzeuge mit deaktivierten Bremsen unterwegs.

Und auch Red Wings hat offenbar Probleme, ihre Flugzeuge flugtauglich zu halten. Das geht aus einer Mitteilung auf der Webseite der Airline hervor. Sie informiert darin über Probleme mit den Flügen WZ3061 und WZ3062, welche Reisende von Jekaterinburg nach Antalya und in die Gegenrichtung transportieren sollten.

Seit mehr als 48 Stunden in Antalya

Seit mehr als 48 Stunden sitzen laut der Zeitung Moscow Times 410 Russinnen und Russen in Antalya fest, weil die Flüge nicht stattfinden können. Laut Red Winds ist die Verspätung der Flüge «auf eine Notsituation zurückzuführen: Aus technischen Gründen waren zwei der drei in der Flotte der Fluggesellschaft vorhandenen Boeing 777 gleichzeitig außer Betrieb», schreibt sie.

Man habe jetzt ein zusätzliches Flugzeug von Pegas Fly gemietet, um die Kundinnen und Kunden nach Hause zu fliegen, schreibt die Fluggesellschaft weiter. Die werde nun von Jekaterinburg nach Antalya und wieder zurückfliegen. Was genau die Probleme mit den eigenen Boeing 777 sind, verrät Red Wings nicht. Grund für die Verzögerung seien auch die Probleme, die man durch die Sanktionen bei der Ersatzteilbeschaffung habe. Aber eine Entschuldigung sei das nicht.

Ein Flugzeug in Russland, eines in Antalya

Laut Moscow Times wird einer der Jets mit dem Kennzeichen RA-73331 derzeit am Moskauer Flughafen Shukovsky repariert. Der andere mit dem Kennzeichen RA-73329 steht laut Daten von Flightradar seit dem 12. August in Antalya. Mehr als elf Stunden sollen Passagiere an Bord am Boden verbracht haben, berichtet die Zeitung. Es gebe Probleme mit der Triebwerkskühlung.

Mehr zum Thema

Türkeiflagge auf einem Schiff am Bosporus: Das Land ist ein beliebtes Flugziel der Russen.

Das wichtigste Flugziel der Russen

Aeroflot-Jets: Es fehlen Teile.

Neun Aeroflot-Jets sind mit deaktivierten Bremsen unterwegs

Airbus A350 von Aeroflot: Muss im Ausland gewartet werden.

Aeroflot schlachtet neuen Airbus A350 für Ersatzteile aus

ticker-russland

Russland will Kriterien für Luftfahrtkontrollen ausweiten

Video

Boeing 767 mit Amazon-Bemalung: Das Flugzeug schoss über eine Straße hinaus, der Flughafen wurde geschlossen.
Eine Boeing 767 F von 21 Air schoss bei der Landung am Flughafen Miami über das Ende der Piste hinaus und überquerte eine viel befahrene Straße. Aufnahmen zeigen Feuer und schwarzen Rauch am Frachter, der für Amazon Air unterwegs war. Es gibt fünf Verletzte und fünf Tote.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies