Präsident Donald Trump, Hubschrauber: Helikopter sollen in Washington DC künftig eine neue Route nehmen.

Forderung des NTSBHubschrauber sollen nicht mehr über den Potomac fliegen dürfen

In Washington DC sind viele Hubschrauber unterwegs. Um weitere Kollisionen mit Flugzeugen am Ronald Reagan National Airport zu verhindern, fordert die Unfalluntersuchungsbehörde der USA nun Anpassungen im Luftraum.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es passierte am Abend des 29. Januar. Beim Anflug auf Landebahn 33 des Ronald Reagan National Airport kollidierte eine Bombardier CRJ 700 von American Airlines mit einem Militärhubschrauber. Keiner der 67 Insassen der beiden Luftfahrzeuge überlebte das Unglück.

In der Folge wurde bekannt, dass Pilotinnen und Piloten schon seit Jahrzehnten vor der Gefahr einer Kollision mit Hubschraubern am Flughafen in Washington DC gewarnt hatten. Denn regelmäßig fliegen in seinem Luftraum Militärflugzeuge und -helikopter zwischen dem Pentagon und den nahe gelegenen Basen. Zudem gibt es Patrouillenflüge der Küstenwache und Hubschrauberflüge des Marine Corps zum und ab dem Weißen Haus.

NTSB: Es braucht eine alternative Route für Hubschrauber

Die Unfalluntersuchungsbehörde der USA bestätigt die Eindrücke der Pilotinnen und Piloten. Sie überprüfte im Nachgang des tragischen Unglücks den gewerblichen Flugbetrieb am Ronald Reagan National Airport zwischen Oktober 2021 und Dezember 2024, insgesamt waren das 944.179 Flüge. Dabei kam es gemäß dem National Transportation Safety Board NTSB zu 15.214 Vorfällen, bei denen Flugzeug und Hubschrauber mit einem seitlichen Abstand von weniger als 1,8 Kilometer (eine Seemeile) und einem vertikalen von weniger als 121 Meter (400 Fuß) aneinander vorbeiflogen. 85 Mal betrugen die Abstände weniger als 460 Meter und 230 Meter.

Die Luftraumkarte am Ronald Reagan National Airport. Gut erkennbar die Route 4. Bild: FAA

Darum fordert die Behörde dringende Anpassungen. Sie betreffen die Route 4 für Hubschrauber, die entlang dem Potomac River zwischen Hains Point und Wilson Bridge führt. Sie soll künftig nicht mehr beflogen dürfen, wenn die Pisten 15 und 33 des Ronald Reagan National Airport für Starts und Landungen gebraucht werden, so das NTSB.  Für diese Zeit müsse eine neue alternative Route entwickelt werden, so die Behörde weiter.

Mehr zum Thema

Blackbox nahe dem Potomac River: Soll Aufschluss über das Unglück geben.

«Gefährlichster Flughafen der USA»: Crews warnen seit Jahrzehnten vor Kollision am Reagan Airport

Wrack des Black Hawk: Was geschah vor der Kollision?

Verpasste die Black-Hawk-Crew die Information über nahende CRJ 700?

Vorfälle mit Hubschraubern bereiten Crews in Washington schon länger Sorgen

Vorfälle mit Hubschraubern bereiten Crews in Washington schon länger Sorgen

ticker-usa

Erstmals seit 53 Jahren: Flughafen in Virginia erhält Zulassung für kommerzielle Flüge

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack