Pöbelpassagier: Soll im Vereinigten Königreich für immer und überall gesperrt werden können.

Nationale Schwarze ListeGroßbritannien plant Flugverbot für Pöbelpassagiere bei allen Airlines

Wer sich an Bord danebenbenimmt, könnte im Vereinigten Königreich künftig überall gesperrt werden. Die Regierung prüft eine nationale Schwarze Liste, die notorische Störenfriede von sämtlichen britischen Fluggesellschaften ausschließen würde.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es gibt zwar schon strenge Gesetze gegen Fluggäste, die sich an Bord danebenbenehmen. Sie reichen in Deutschland von Geldstrafen bis zu Gefängnis. Die Fluggesellschaften belegen schlimme Pöbelpassagiere zudem mit einem lebenslangen Flugverbot. Schwarze Listen tauschen Airlines aber nicht untereinander aus. Das will die Regierung des Vereinigten Königreichs ändern.

Man wolle eine Handhabe gegen die, «die immer wieder für Chaos sorgen», sagte eine Regierungsquelle dem Rundfunkanbieter BBC. Die Regierung hat gemäß dem Bericht einen Vorschlag ausgearbeitet, nachdem gewalttätige Fluggäste auf eine nationale Sperrliste gesetzt werden - und so daran gehindert werden, je wieder mit einer britischen Fluggesellschaft zu fliegen. Die nationale Datenbank von Pöbelpassagieren - oder Unruly Passengers, wie sie im Branchenjargon genannt werden, könnte von der Regierung und den Fluglinien verwaltet werden. Nun sollen Gespräche aufgenommen werden.

Problem Datenschutzgesetz und Austausch der Passagierdaten

Gemäß der BBC müsste für eine Umsetzung aber noch ein Problem gelöst werden. Die Datenschutzbestimmungen müssten wohl angepasst werden. Derzeit ist die Weitergabe von Passagierdaten nicht zulässig, sodass ein störender Passagier, der bei einer Airline schon auf der schwarzen Liste steht, bei einer anderen buchen kann.

Mehr zum Thema

ticker gericht urteil neu

Massive Drohungen gegen Crew: Passagier bekennt sich schuldig - bis zu 20 Jahre Haft drohen

ticker-unruly-passenger

Betrunkener Passagier nach Randale aus Flugzeug in Frankfurt geholt

Flugzeugkabine: Die Zahl pöbelnder Passagiere nimmt zu.

Frankreich geht härter gegen Pöbelpassagiere vor – doch die Regelung hat einen Schwachpunkt

Betrunkener im Flugzeug: Crews sind geschult, mit schwierigen Gästen umzugehen.

So gehen Fluggesellschaften mit Betrunkenen um

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies