MD-11 von Fedex: Startverbot von der FAA.

Nach Absturz von Flug 5X2976FAA beordert alle McDonnell-Douglas MD-11 an den Boden

Nach dem tödlichen Absturz einer MD-11 in Louisville groundet die US-Luftfahrtbehörde FAA alle Flieger des Typs. Es könne sein, dass dasselbe Problem auch bei anderen MD-11 bestehe.

Top-Jobs

Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nach dem Absturz der McDonnell-Douglas MD-11 in Louisville mit mindestens 14 Todesopfern hat die Luftfahrtbehörde der USA ein sofortiges Flugverbot für alle Exemplare des Dreistrahlers verhängt. Grund ist ein Sicherheitsrisiko: Beim Start der verunglückten MD-11 von Flug 5X2976 hatten sich Triebwerk und Pylon auf der linken Seite gelöst.

Die Ursache wird noch untersucht. Man habe festgestellt, dass «der unsichere Zustand wahrscheinlich in anderen Produkten desselben Typs vorliegt, oder auftreten kann», so die Federal Aviation Administration FAA.

UPS und Fedex haben McDonnell Douglas bereits gegroundet

Es befanden sich ohnehin schon fast alle der aktiven MD-11 am Boden, denn: Boeing empfahl nach dem Vorfall Inspektionen, woraufhin die größten Betreiber UPS und Fedex ihre MD11 – zusammen mehr als 50 Flugzeuge – am Boden ließen.

Weltweit sind derzeit noch 58 McDonnell Douglas MD-11 im aktiven Einsatz, weitere 51 stehen eingelagert. Fedex betreibt 28 MD-11, UPS hatte vor dem Unglück 27 im Einsatz, die anderen aktiven Flieger betreibt Western Global Airlines. Bei UPS machen die Dreistrahler rund neun Prozent der Gesamtflotte aus. Fedex erklärte, man habe sofort Notfallpläne aktiviert, um Lieferverzögerungen zu vermeiden.

Mehr zum Thema

MD-11 von UPS: Alle müssen am Boden bleiben.

UPS und Fedex grounden nach Absturz in Louisville alle ihre McDonnell Douglas MD-11

MD-11 kurz vor dem Abheben: Das Flugzeug verlor ein Triebwerk

Absturz der McDonnell Douglas MD-11 von UPS: Ermittler prüfen Wartungshistorie ganz genau

Der Moment des Unfalls: Die McDonnel Douglas MD-11 geht in einem Feuerball auf.

Ein Triebwerk der verunglückten McDonnell Douglas MD-11 von UPS fiel beim Start ab

UPS MD-11F

McDonnell-Douglas MD-11 F von UPS beim Start abgestürzt

Video

Airbus A340-300 in Global-Airlines-Livery: Wird das das zweite Flugzeug für Global Airlines?
Im Mai führte sie ihre ersten vier Flüge durch, dann wurde es still um die britische Fluglinie. Während ihr Airbus A380 von Global Airlines in Tarbes steht, gibt Chef James Asquith ein neues Lebenszeichen und präsentiert einen Airbus A340.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Evangel auf dem Weg ins Mid-America Flight Museum: Von dem Flugzeug wurden nur acht Exemplare gebaut.
Das Mid-America Flight Museum in Texas hat ein neues Exponat: die Evangel 4500. Das Flugzeug ist robust und sollte in den 1960er Jahren die Buschflugzeuge sicherer machen. Der kommerzielle Erfolg blieb aus.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Kantine von Korean Air: Das Tollste kommt asm Ende des Flurs.
Im modernisierten Verwaltungssitz von Korean Air speisen Mitarbeitende nicht nur kostenlos – sie genießen auch einen Blick, der sonst nur Technikern vorbehalten ist: Die Kantine bietet freie Sicht in den riesigen, ins Gebäude integrierten Hangar.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin