Boeing 737-400 von West Atlantic: Nach der Landung im See gelandet.

LandeunfallBoeing 737 landet im See - Flughafen Montpellier geschlossen

Eine Boeing 737 von West Atlantic landete in einem Sturm am Flughafen in Südfrankreich. Sie schoss über die Landebahn hinaus und fiel in einen See.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In der Nacht auf Samstag (24. September) stürmte es in der französischen Mittelmeerregion Okzitanien. Die Boeing 737 der schwedischen Frachtairline West Atlantic befand sich in dieser Zeit gerade im Landeanflug auf den Flughafen Montpellier. Und dabei lief etwas schief.

Das Flugzeug schoss nach der Landung um 2:37 Uhr über Landebahn 12L hinaus. Es landete im Küstensee Étang de l’Or, der am Ende der Piste liegt. Auf Fotos ist zu sehen, dass die knapp 30-jährige Boeing 737 mit dem Kennzeichen EC-NLS mit der Nase nach vorn im Wasser steckt.

Niemand verletzt

Wie der Aéroport Montpellier Méditerranée mitteilt, wurde keines der Crewmitglieder verletzt. «Sie konnten dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte geborgen und in Sicherheit gebracht werden», schreibt der Flughafen in einer Mitteilung.

Starts und Landungen sind allerdings ausgesetzt. «Aus Sicherheitsgründen wurde der Flughafen Montpellier auf unbestimmte Zeit für Frachtflüge und kommerzielle Flüge geschlossen, bis ein Spezialunternehmen das Flugzeug geborgen hat», heißt es in der Mitteilung. Wer ab Montpellier fliege, solle sich vorher auf der Internetseite informieren.

Hilfskräfte vor Ort

Sofort habe man auch selbst alle Kräfte vor Ort eingesetzt. 60 Angestellte des Feuerwehr- und Rettungsdienstes, darunter Spezialisten für Wasserrettung, der Rettungsdienst, die Gendarmeriebrigade für Lufttransporte sowie die Mitarbeitenden des Flughafens seien beteiligt gewesen, erklärt der Aéroport Montpellier. Ermittler der Behörden sollen bald vor Ort eintreffen.

Die verunfallte Boeing 737 von West Atlantic wird von der spanischen Swiftair betrieben. Sie war hauptsächlich auf französischen Inlandsstrecken unterwegs. Von ihrer Auslieferung Anfang 1993 bis 2015 hatte sie bei British Airways im Einsatz gestanden.

Hilfskräfte vor Ort

Die schwedische Gruppe besteht aus der schwedischen West Air Sweden und der britischen West Atlantic UK. Sie beschäftigt rund 650 Mitarbeitende. Sie besitzt eine Flotte von mehr als 50 Flugzeugen: BAE ATP F, Bombardier CRJ 200 F, Boeing 737 F und Boeing 767 F.

Mehr zum Thema

Transavia eröffnet Basis in Montpellier

Transavia eröffnet Basis in Montpellier

Flugzeug von Swift Air: In dieser Schreibweise handelt es sich um die US-Airline.

Swift Air wehrt sich gegen Swiftair

MD83 von Swiftair: Tragsiches Unglück in Mali.

Unhaltbare Zustände bei Swiftair?

Hochgeklappte Flügelspitze der Boeing 777X: Die 777-9 ist die erste Variante.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin