Flugzeug von Swift Air: In dieser Schreibweise handelt es sich um die US-Airline.

USASwift Air wehrt sich gegen Swiftair

Zwei Airlines, fast der selbe Name: Bisher sind sich Swiftair und Swift Air nicht in die Quere gekommen. Doch das könnte sich nun ändern - was für Ärger sorgt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ja, es ist schon etwas verwirrend: Die spanische Swiftair möchte in die USA expandieren. Daher hat sie im Februar beim amerikanischen Transportministerium eine entsprechende Genehmigung beantragt, ein Foreign Air Carrier Permit. Swift Air mit Sitz im US-Bundesstaat Arizona ist davon gar nicht begeistert. Sie will erreichen, dass das Ministerium den Markteintritt der Spanier verhindert, wie das Luftfahrtdaten-Portal CH Aviation berichtet.

Die Begründung des amerikanischen Unternehmens: Die Namen sowie die Geschäftsmodelle im Bereich Frachtcharter seien sich so ähnlich, dass es Verwirrung und Verwechslungen geben würde. Außerdem führt Swift Air an, beide Fluggesellschaften hätten teilweise dieselben Kunden und potenziellen Kunden, wie DHL, UPS und Fedex. Dazu fürchten die Amerikaner, die eine reine Boeing-737-Flotte betreiben, dass auch die Europäer ihre 737 in den Vereinigten Staaten zum Einsatz bringen könnten.

Auftritt unter anderem Namen möglich

In ihrem Antrag hat Swiftair dagegen offenbar erklärt, man wolle Embraer E120 nutzen. Die Spanier ersuchen das Ministerium, der Argumentation von Swift Air nicht zu folgen. «Swiftair ist derzeit hauptsächlich in Europa, Afrika und dem Nahen Osten tätig, während Swift Air innerhalb der Vereinigten Staaten und zwischen dem Südosten der Vereinigten Staaten und Mittelamerika, Südamerika und der Karibik tätig zu sein scheint», zitiert CH Aviation die Airline. Große Verwirrung drohe daher nicht. Außerdem seien die Kunden im Frachtcharter-Geschäft fachkundig genug, um die Airlines zu unterscheiden.

Zudem ist Swiftair bereit, in den USA mit einem sogenannten d/b/a-Namen zu arbeiten. Die Abkürzung steht für «doing business as» und bedeutet, nach außen hin unter einem anderen Namen aufzutreten. «Jede mögliche Verwirrung kann durch die von Swiftairs vorgeschlagene Registrierung eines d/b/a-Namens für ihr US-Geschäft vollständig beseitigt werden, falls das Ministerium eine solche Registrierung für notwendig oder ratsam hält.»

Mehr zum Thema

ticker swiftair

Swiftair vor Gericht: Prozess zum Absturz einer McDonnell Douglas MD-83 im Jahr 2014 beginnt

ticker swiftair

Swiftair bekommt neuen Eigentümer

Trümmer der abgestürzten Boeing 737: War es ein Pilotenfehler?

Boeing 737 in Litauen stürzte vermutlich durch menschliches Versagen ab

Boeing 737 F von Swiftair flog bei Anflug auf Vilnius wohl zu niedrig

Boeing 737 F von Swiftair flog bei Anflug auf Vilnius wohl zu niedrig

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack