Flugzeug von Swift Air: In dieser Schreibweise handelt es sich um die US-Airline.

USASwift Air wehrt sich gegen Swiftair

Zwei Airlines, fast der selbe Name: Bisher sind sich Swiftair und Swift Air nicht in die Quere gekommen. Doch das könnte sich nun ändern - was für Ärger sorgt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ja, es ist schon etwas verwirrend: Die spanische Swiftair möchte in die USA expandieren. Daher hat sie im Februar beim amerikanischen Transportministerium eine entsprechende Genehmigung beantragt, ein Foreign Air Carrier Permit. Swift Air mit Sitz im US-Bundesstaat Arizona ist davon gar nicht begeistert. Sie will erreichen, dass das Ministerium den Markteintritt der Spanier verhindert, wie das Luftfahrtdaten-Portal CH Aviation berichtet.

Die Begründung des amerikanischen Unternehmens: Die Namen sowie die Geschäftsmodelle im Bereich Frachtcharter seien sich so ähnlich, dass es Verwirrung und Verwechslungen geben würde. Außerdem führt Swift Air an, beide Fluggesellschaften hätten teilweise dieselben Kunden und potenziellen Kunden, wie DHL, UPS und Fedex. Dazu fürchten die Amerikaner, die eine reine Boeing-737-Flotte betreiben, dass auch die Europäer ihre 737 in den Vereinigten Staaten zum Einsatz bringen könnten.

Auftritt unter anderem Namen möglich

In ihrem Antrag hat Swiftair dagegen offenbar erklärt, man wolle Embraer E120 nutzen. Die Spanier ersuchen das Ministerium, der Argumentation von Swift Air nicht zu folgen. «Swiftair ist derzeit hauptsächlich in Europa, Afrika und dem Nahen Osten tätig, während Swift Air innerhalb der Vereinigten Staaten und zwischen dem Südosten der Vereinigten Staaten und Mittelamerika, Südamerika und der Karibik tätig zu sein scheint», zitiert CH Aviation die Airline. Große Verwirrung drohe daher nicht. Außerdem seien die Kunden im Frachtcharter-Geschäft fachkundig genug, um die Airlines zu unterscheiden.

Zudem ist Swiftair bereit, in den USA mit einem sogenannten d/b/a-Namen zu arbeiten. Die Abkürzung steht für «doing business as» und bedeutet, nach außen hin unter einem anderen Namen aufzutreten. «Jede mögliche Verwirrung kann durch die von Swiftairs vorgeschlagene Registrierung eines d/b/a-Namens für ihr US-Geschäft vollständig beseitigt werden, falls das Ministerium eine solche Registrierung für notwendig oder ratsam hält.»

Mehr zum Thema

ticker swiftair

Swiftair vor Gericht: Prozess zum Absturz einer McDonnell Douglas MD-83 im Jahr 2014 beginnt

ticker swiftair

Swiftair bekommt neuen Eigentümer

Das Wrack der Boeing 737: Neue Details bekannt.

Boeing 737 in Litauen stürzte vermutlich durch menschliches Versagen ab

Boeing 737 F von Swiftair flog bei Anflug auf Vilnius wohl zu niedrig

Boeing 737 F von Swiftair flog bei Anflug auf Vilnius wohl zu niedrig

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin