Edelweiss: Auch die Swiss-Schwester tauschte Teile der Schutzausrüstung aus.

Nach Zwischenfall mit RauchentwicklungAuch Edelweiss hatte Probleme mit Atemschutzmasken fürs Personal

Swiss wurde von der Schweizer Luftfahrtbehörde gerügt. Schlechtes Training und Defekte bei Atemschutzmasken führten zu Problemen für die Crews. Dasselbe Problem trat auch bei Schwester Edelweiss auf.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich dreht sich der Abschlussbericht, den die Sicherheitsuntersuchungsstelle der Schweiz Sust am Mittwoch (4. Juni) veröffentlicht hat, um Swiss-Flug LX18 von Zürich nach New York. Atemschutzmasken (Protective Breathing Equipment PBE) der Crew machten Probleme. Sie waren defekt oder ließen sich nur schwer handhaben.

Doch auch ein anderer Flug der Airline mit einem Airbus A220 und ähnlichen Problemen findet Erwähnung - ebenso wie ein Vorfall auf einem Flug «bei einem anderen Flugbetriebsunternehmen» mit einem Airbus A340 von Cartagena nach Zürich im März 2024. Diese andere Fluggesellschaft ist die Swiss-Schwester Edelweiss. Und auch hier gab es Probleme mit den Masken des Herstellers Collins.

Rauchentwicklung nach dem Start des Airbus A340

«Kurz nach dem Start entwickelte sich in der Kabine des Airbus A340 von Edelweiss am 25. März 2024 Rauch, worauf die Cockpitbesatzung nach 23 Minuten Flugzeit eine Ausweichlandung in Baranquilla ausführte», so die Sust. Der ebenfalls als schwer eingestufte Vorfall wird von der kolumbianischen Sicherheitsuntersuchungsstelle untersucht.

Während dieses Fluges verwendeten mehrere Kabinenbesatzungsmitglieder die Atemschutzmasken, die bei Swiss für Probleme sorgten. «Aus den Erlebnisberichten der Kabinenbesatzungsmitglieder ist erkennbar, dass die Verwendung mit Schwierigkeiten verbunden war und die Kommunikation mit aufgesetzter PBE kaum möglich war», heißt es von der Sust.

Austausch und zusätzliches Training

Swiss hat die in der Kritik stehenden Masken inzwischen ausgetauscht - ebenso wie Edelweiss, wie ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt. «Edelweiss hat gleichzeitig mit Swiss entschieden, ihre PBEs vorsorglich auf allen Flugzeugen mit einem neuen Modell zu ersetzen», sagt er. «Dieser Austausch wurde im Frühjahr 2025 abgeschlossen.»

Bis es soweit war, sei zur Sensibilisierung ein webbasiertes Training zur Verwendung der PBE des Herstellers Collins Aerospace erstellt, welches von allen Besatzungsmitgliedern zwingend absolviert werden musste. «Dieses Training beinhaltete Informationen zur korrekten Verwendung der PBE und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Grundsätzlich fließen aktuelle Erkenntnisse fortlaufend in die Trainings ein», so der Sprecher.

Mehr zum Thema

Beschädigte Atemschutzmaske des Fluges LX18 von Juli 2023: Nicht brauchbar.

Defekte und schlechtes Training: Ermittler zeigen Mängel bei Swiss auf

Airbus A220-300 von Swiss: Die Airline beschleunigt den Austausch der Schutzausrüstung.

Swiss beschleunigt Austausch der Schutzausrüstung in den Airbus A220

Airbus A220 von Swiss: Musste in Graz nach heftiger Rauchentwicklung notlanden.

Swiss untersucht nach Zwischenfall in Graz auch Schutzausrüstung

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack