Flugzeug von Alaska Airlines: Alle blieben am Boden.

Ground Stop Alaska Airlines stoppt alle Flüge wegen IT-Problem

Alaska Airlines und ihre Tochter Horizon Air mussten mehrere Stunden lang alle Flüge einstellen. Der Grund: Ein IT-Ausfall brachte das System der amerikanischen Fluggesellschaft zum Stillstand.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Weder am Boden noch in der Luft: Plötzlich ging nichts mehr bei Alaska Airlines gegen 20 Uhr Ortszeit am Sonntagabend, 20. Juli (5 Uhr morgens am Montag, 21. Juli in Mitteleuropa). «Wir erleben derzeit eine IT-Störung, die unsere Abläufe beeinträchtigt», schrieb die Fluggesellschaft auf X, ehemals Twitter. Man habe sich zu einem «systemweiten Ground Stop» entschieden. Das heißt: Kein Flugzeug der Airline hob mehr ab. Auch die Regionaltochter Horizon Air war betroffen.

Reisende berichten in amerikanischen Medien, sie hätten teils mehrere Stunden im Flugzeug am Boden verbringen müssen, bis sie dann wieder zum Aussteigen gebeten wurden. Offiziell nennt Alaska Airlines keine Details zum Auslöser. Erst um 23:00 Uhr Ortszeit in Seattle (8 Uhr Uhr morgens in Mitteleuropa), Alaska Airlines' Heimatflughafen, konnte der Betrieb langsam wieder hochgefahren werden.

Alaska Airlines rechnet auch am Montag mit Problemen

Auch für Montagmorgen rechnet die Fluglinie mit weiteren Auswirkungen auf den Flugplan. «Während wir unsere Flugzeuge und Besatzungen neu positionieren, wird es höchstwahrscheinlich weiterhin Auswirkungen auf unsere Flüge geben», so Alaska Airlines. «Es wird einige Zeit dauern, bis wir unseren regulären Betrieb wiederhergestellt haben.»

Für Alaska Airlines ist es nicht die erste Panne dieser Art. Schon im September vergangenen Jahres hatte sie ihre Flüge in Seattle kurzzeitig ausgesetzt – ebenfalls wegen technischer Probleme.

Crowdstrike sorgte bei Airlines in aller Welt für Chaos

Dass technische Probleme ganze Airlines zum Erliegen bringen können, ist in einer zunehmend digitalisierten Luftfahrt keine Seltenheit mehr. Der prominenteste Fall dieser Art waren vor etwa einem Jahr Probleme mit Sicherheitsprogramm der Firma Crowdstrike, das zusammen mit Software von Microsoft arbeitet. Auf der ganzen Welt mussten Flughäfen schließen, Airlines stellten den Betrieb ein. Noch Tage nach dem Ausfall waren die Nachwirkungen zu spüren.

Mehr zum Thema

Missionarin Whitney Lynn spricht im Flugzeug von Alaska Airlines: Die Crew fühlte sich nicht  wohl dabei.

Alaska Airline wirft Tik-Tok-Missionarin raus

Boeing 717 von Hawaiian Airlines: Ab 2028 ist Schluss.

Vorletzte Boeing-717-Betreiberin läutet das Ende ein

ticker-alaska-air

Alaska Airlines startet neue Hawaii-Flüge ab Boise und Spokane

ticker-alaska-air

Alaska Airlines streicht mehrere saisonale Mexiko-Verbindungen

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack