Short SC.7 Skyvan: Der Flieger mit dem Kennzeichen OE-FDN ist eine von vier Skyvans ...

Short SkyvanDer Sprung aus dem fliegenden Schuhkarton

Ein Hochdecker mit eckigem Rumpf: Die Short SC.7 Skyvan ist ein Hingucker. Heutzutage ist das Flugzeug bei Fallschirmspringern beliebt - und eine echte Rarität.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

In den 1960er-Jahren entwickelte der britische Hersteller Short ein Mehrzweckflugzeug für kurze Pisten. Es sollte eine robuste Bauweise mit geringen Wartungskosten vereinen. Das Ergebnis war die Short SC.7 Skyvan. Der Flieger, der später aufgrund der eckigen Bauform den Spitznamen fliegender Schukarton erhielt, hob im Januar 1963 zum ersten Mal ab.

Mit der Short SC.7 Skyvan Version 3, die ab 1968 mit zwei modernen amerikanischen Garret-TPE331-Turbinen auf den Markt kam, gelang dem Hochdecker der endgültige Durchbruch. Das Muster wurde zum Arbeitswerkzeug so mancher regionalen Fluglinie.

Bis zu 24 Passagiere

Die griechische Olympic Aviation und die norwegische Busy Bee setzten die Skyvan etwa in einer 18-sitzigen Ausstattung für Passagierflüge ein. Kleine Frachtfluglinien rund um den Globus liebten derweil die einfache Beladung des 22,1 Quadratmeter großen Frachtraumes dank seiner großen Heckrampe. Auch eine Militärvariante namens M3 gab es.

Insgesamt wurden etwas mehr als 150 der Flugzeuge gebaut. Vier davon gehören heute der österreichischen Firma Pink Aviation Services, die damit Übungseinsätze für verschiedene Militärs fliegt und sie an Fallschirmvereine vermietet. Denn mit einer Ladekapazität von bis zu 24 Passagieren bietet sich die Skyvan ideal zum Absetzen von Fallschirmspringern an.

Heute eine Rarität

«Kein anderes Flugzeug ist genauso geräumig und kostengünstig zu betreiben wie unsere Skyvan», sagt Pink-Aviation-Geschäftsführer Thomas Lewetz. Dennoch muss er sich nach einer Alternative umsehen. «Gebrauchte Maschinen sind nicht mehr erhältlich, in den letzten sechs Jahren stand gerade einmal eine Skyvan zum Verkauf», so Lewetz.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie eine der Skyvans von Pink Aviation Services beim Fallschirmsprung-Event «Pink Skyvan Boogie».

Den Beitrag in ganzer Länge finden Sie auf unserem Partnerportal Aviation Net Online/Austrian Aviation.

Mehr zum Thema

Pregnant Guppy im Jahr 1962: Die Form des Flugzeugs erinnert an einen schwangeren Guppy-Fisch - daher der Name. Der Transporter basierte auf einer Boeing 377 Stratocruiser. Nur ein Exemplar wurde gebaut und diente der Nasa zum Transport von Teilen des Apollo-Raumfahrtprogrammes. Allerdings entstanden weitere ...

18 kuriose Flugzeuge, die Sie nicht vergessen werden

Darstellung des Rettungssystems: Mit Fallschirm zu Boden gleiten.

Wie Fallschirme Leben und ganze Flugzeuge retten – und warum Piloten sie kaum einsetzen

Darstellung des Rettungssystems: Mit Fallschirm zu Boden gleiten.

LMS-901 Baikal bekommt Rettungssystem mit Fallschirm

Vision Jet von Cirrus: Der Fallschirm ist über dem Triebwerk installiert.

Cirrus bringt ersten Businessjet mit Fallschirm

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil