Boeing 737-300 von Shangdong Airlines: Die Fluglinie bleibt Boeing treu.

Großauftrag für Boeing aus China

Erfolg für den amerikanischen Flugzeugbauer: Die chinesische Shandong Airlines kauft 50 Boeing 737. Die Order hat einen Wert von 4,6 Milliarden Dollar.

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China ist ein umkämpfter Markt. Schließlich wachsen in der Volksrepublik die Passagierzahlen in den nächsten zwanzig Jahren um rund sieben Prozent jährlich. Kein Wunder, dass Airbus, Boeing, Bombardier und Sukhoi wie auch die heimischen Produzenten um die Gunst der nationalen Fluggesellschaften buhlen.

In diesem Kräftemessen konnten die Amerikaner nun einen weiteren Erfolg verbuchen. Die chinesische Shandong Airlines kauft 50 Boeing 737. Die Order verteilt sich auf 34 B737 Max und 16 737-800. Sie hat einen Wert von 4,6 Milliarden Dollar.

Enttäuschung für Comac

Man wolle mit den neuen Jets dem massiven Wachstum begegnen, so die Begründung von Shangdong Airlines. Schon jetzt besteht die Flotte aus 67 Boeing 737 sowie sieben Bombardier CRJ. Die Fluglinie, die Air China gehört, bleibt dem amerikanischen Flugzeugbauer also treu.

Vor allem für einen Hersteller bedeutet Shandongs Entscheidung für Boeing eine Niederlage: Den chinesischen Hersteller Comac. Auch dieser zielt mit seinem Passagierjet C919 auf den Markt für Passagierflieger für 100 bis 200 Personen – und setzt auf chinesische Kunden. Von den bisher rund 400 Bestellungen kommt der größte Teil aus China.

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