Die französische Fluglinie bekommt insgesamt 28 A350.

Ersatz für Airbus A380Setzt Air France auf mehr Dreamliner oder mehr A350?

Die zehn Airbus A380 verlassen in den nächsten zwei Jahren die Flotte von Air France. Schon in wenigen Wochen wird entschieden, welche Flugzeuge sie ersetzen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Die rot-blau-weiße Heckflosse ist an Superjumbos nicht mehr lange zu sehen. Air France verabschiedet sich bis Ende 2022 nach und nach von ihren zehn Airbus A380. Daher muss das Management sich schon bald entscheiden, welche Flugzeuge es als Ersatz bestellen will.

Wie Benjamin Smith, Chef der Air-France-KLM-Gruppe, am Dienstag (5. November) am Investorentag erklärte, steht diese Entscheidung unmittelbar bevor. In den kommenden Wochen werde man sich darauf festlegen, ob Boeing mit der 787 oder Airbus mit dem A350 künftig zum Zuge kommt. Beide Modelle besitzt die französische Nationalairline schon heute.

Gute Chancen für A350...

Ein paar Hinweise darauf, welcher Flugzeugbauer sich in der Poleposition befindet, gibt es bereits. Der erste Airbus A350 stieß Ende September zur Flotte. Insgesamt erhält die Airline 28 Exemplare des Langstreckenfliegers, nachdem sie mit der Schwester KLM einen Tausch vorgenommen hat. Die Niederländer übernahmen die Bestellung von Air-France für sechs weitere Boeing 787-9 und gaben im Gegenzug ihre Order für sieben A350 an die Franzosen ab. 

Eine einheitlichere Flotte kann kostengünstiger sein und für operative Effizienz sorgen. Immerhin sagte Smith selbst kürzlich über die aus zehn Flugzeugen bestehende A380-Flotte: «Eine so kleine Teilflotte zu haben, ist herausfordernd.» Und er fügte an: «Wir wollen den Flugzeugpark modernisieren und vereinfachen.» Air France könnte sich etwa für den A350-1000 entscheiden, um nicht auf zu viel Kapazität zu verzichten.

... aber Dreamliner nicht chancenlos

Für die Dreamliner von Boeing spricht hingegen, dass sie derzeit ziemlich günstig zu haben sind. Am Markt ist von großen Rabatten die Rede. Boeing will so Verluste bei der 737 Max ausgleichen. Zudem besitzt Air France derzeit neun Exemplare, ein weiteres kommt kommenden Frühling hinzu - eine ziemlich kleine Teilflotte. Aufstocken könnte daher ebenfalls Sinn machen.

[poll id="85"]

Mehr zum Thema

Voilà: Der erste Airbus A350 von Air France.

Air France startet mit A350 Flottenerneuerung

Air France: C'est fini. Die französische Nationalairline hat bereits vergangenes Jahr das definitive Aus für den A380 verkündet.

Air France will alle Airbus A380 loswerden

Der erste Airbus A350 von Air France: KLM gibt ihre Oder an die Franzosen ab.

Air France und KLM machen Fliegertausch

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

Video

united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack
Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies