Rangiermanöver in Dübendorf.

StaatshilfenSchweiz will Swiss und Co. mit Milliarden stützen

Auch in der Schweiz bekommen Luftfahrtkonzerne Hilfe vom Staat. Bis zu fünf Milliarden will die Regierung offenbar in die Branche investieren.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auch in der Schweiz steht die Luftfahrt so gut wie still. Lufthansa-Tochter Swiss hat den größten Teil ihrer Flotte geparkt, Helvetic Airways ist komplett gegroundet. Auch Flughäfen und Bodendienstleister leiden. Swissport hat beispielsweise bereits offen Hilfe vom Staat gefordert.

Die Schweiz plant daher, der Branche zu helfen. Wie die Sonntagszeitung berichtet, will die Regierung am Mittwoch (8. April) Maßnahmen verkünden, mit denen sie die Luftfahrtunternehmen stützt. Insgesamt geht es dabei offenbar um drei bis fünf Milliarden Franken oder umgerechnet 2,8 bis 4,7 Milliarden Euro.

Wohl keine Staatsbeteiligung

Wie genau die auf die verschiedenen Unternehmen aufgeteilt werden, ist noch nicht bekannt. Bei Swiss ist es offenbar am wahrscheinlichsten, dass sie einen Kredit erhält. Bei der Rückzahlung sollen die Zinsen laut dem Bericht daran gekoppelt sein, wie gut es der Fluggesellschaft geht. So könne der Schweizer Staat davon profitieren, wenn sich Swiss bald erholt.

Eine Staatsbeteiligung scheint derzeit offenbar eher unwahrscheinlich. Laut dem Bericht ist der Grund unter anderem, dass auch in Deutschland eine Staatsbeteiligung zur Debatte steht. Der bürokratische Aufwand, der mit einem Einstieg der Schweiz bei der Lufthansa-Tochter Swiss verbunden wäre, sei zu hoch.

Mehr zum Thema

Swiss, Schweiz.

Swiss fliegt nur noch mit sechs Flugzeugen

Parkfläche am Flughafen Zürich: Gut besetzt.

Swiss muss Flugzeuge in Dübendorf abstellen

Flieger von Brussels Airlines: Der Staat arbeitet an Rettungs-Szenarien.

Staatshilfen oder Verstaatlichung bei Brussels Airlines?

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies