Die Regionalfluglinie <a href="https://www.aerotelegraph.com/schwedische-nextjet-ist-pleite">Nextjet gab Mitte Mai auf</a>. Trotz einer vorherigen Kapitalerhöhung stellte die Airline alle Flüge ein und meldete Insolvenz an. Das norwegische Fischereiunternehmen Olsen Gruppen übernahm anschließend Teile von Nexjet und gründete Air Leap, die mit drei Saab 340 aus der ehemaligen Nextjet-Flotte abhebt, seit Oktober auch mit schwedischem AOC.

GroundingSchwedische Nextjet ist pleite

Die Regionalfluglinie hat alle Flüge eingestellt und Insolvenz angemeldet. Das Aus von Nextjet ist besonders bitter für sechs Flughäfen in Schweden.

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Die Probleme zeichneten sich schon seit einiger Zeit ab. Vergangenen Sommer äußerten Wirtschaftsprüfer Zweifel an der Überlebensfähigkeit von Nextjet. Zugleich gab es Presseberichte über Schulden der Regionalfluglinie bei Flughäfen. Kurz darauf ließ die nationale Transportbehörde Schwedens Nextjet nur noch mit befristeter Lizenz weiterfliegen.

Die Fluggesellschaft erhöhte ihr Kapital, um die Zukunft zu sichern. Es reichte trotz mehr Geld und zurückerlangter unbeschränkter Lizenz nicht. Am Mittwochnachmittag (16. Mai) hat die Regionalairline alle Flüge eingestellt. Zugleich meldete sie Insolvenz an. Man habe alles versucht um eine Lösung zu finden, aber es sei nicht geglückt, teilt sie auf ihrer Webseite mit. «Wir bedauern die Situation.»

Flughäfen ohne Linienflüge

Nextjet bediente zuletzt 22 Ziele in Schweden, Finnland und Norwegen. Hart ist das Aus für Arvidsjaur, Gällivare, Hemavan, Kramfors-Sollefteå, Lycksele und Vilhelmina in Schweden sowie Pori in Finnland. Sie verlieren mit Nextjet ihre einzigen Linienverbindungen. Die Flotte der 2003 gegründeten Fluglinie bestand zuletzt aus vier BAE ATP und neun Saab 340As sowie drei geleasten Fliegern.

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