1800 Flugstunden hatten fünf Testmaschinen bis Mitte April 2018 schon absolviert.

Bombardier Global 7000Bombardiers 73-Millionen-Businessjet fliegt

Der Businessjet Bombardier Global 7000 hat erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Der kanadische Produzent setzt große Hoffnungen in den Flieger.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es waren wichtige 2 Stunden und 27 Minuten für Bombardier. Denn das neueste Produkt des finanziell noch immer klammen kanadischen Flugzeugherstellers muss ein Erfolg werden. Eigentlich sollte der Businessjet Global 7000 bereits bei Kunden fliegen und so dringend benötigte Einnahmen liefern. Doch es kam zu Verzögerungen. Rund zwei Jahre beträgt die Verspätung inzwischen.

Es war daher umso wichtiger, dass am Freitag (4. November) der Erstflug glückte. «Alle Systeme und das Flugzeug haben die erwartete Leistung gebracht», erklärte Bombardier nach der Rückkehr des Testfliegers Nummer 1 zum Flughafen Downsvie in Toronto. Zuvor war es zwei Jahre lang intensiv getestet worden. Der erfolgreiche Jungfernflug ebnet jetzt den Weg zur Markteinführung in der zweiten Hälfte von 2018.

Große Reichweite

Die Global 7000 ist der größte Businessjet von Bombardier. Der Flieger kann 17 Passagiere mit einer Geschwindigkeit von 982 Kilometer pro Stunde transportieren. Er ist aber nicht nur schnell, sondern hat eine eindrückliche Reichweite von 13.705 Kilometern. Das reicht für einen Direktflug von Hamburg nach São Paulo oder von New York nach Mumbai. Der Listenpreis des Businessjets beträgt 73 Millionen Dollar.

Die Verkäufe von Businessjets sind zentral für den Bombardier-Konzern. Zuletzt sind die Umsätze aber eingebrochen, da die Wirtschaft in Brasilien, China und Russland weniger stark wächst. Die Global 7000 konkurrenziert mit der Gulfstream 650 und der Falcon 8x von Dassault Aviation.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie mit Video Eindrücke aus der Bombardier Global 7000.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-bombardier-neu

Bombardier übernimmt kanadisches Werk von Mitsubishi

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier