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Order bei Airbus

Saudi Gulf Airlines baut mit A320 Neo aus

Die saudi-arabische Fluglinie bestellt zehn A320 Neo und will weitere der Jets leasen. Unklar ist, was das für eine A220-Bestellung von Saudi Gulf Airlines bedeutet.

Airbus

A320 Neo von Saudi Gulf Airlines: So soll er aussehen.

Die saudi-arabische Al-Qahtani Aviation hat für ihre Tochter Saudi Gulf Airlines zehn A320 Neo bei Airbus geordert. Das teilte der Flugzeugbauer am Donnerstag (15. November) mit und schrieb, zurzeit betreibe die Fluglinie eine Flotte von sechs A320. Ob es sich um eine feste Bestellung oder eine Absichtserklärung handelt, geht aus der Mitteilung nicht klar hervor.

Airbus nennt jedoch weder einen Preis noch ein geplantes Auslieferungsdatum. «Diese Bestellung wird durch zusätzliche A320-Neo-Flugzeuge vom Leasingmarkt ergänzt», kündigte Saudi-Gulf-Airlines-Chef Samer Majali zudem an. Die Fluggesellschaft hatte 2016 den Betrieb aufgenommen. Eigentlich wollte sie nicht nur mit Jets von Airbus starten, sondern auch mit 16 C-Series CS300von Bombardiers. Doch die Flieger kamen nicht.

Was wird aus ehemaliger C-Series-Order?

Majali griff Bombardier für die Verzögerung scharf an. Bis heute sind die Maschinen nicht ausgeliefert, deren Flugzeugtyp mittlerweile zu Airbus gehört und A220-300 heißt. Ob die aktuelle A320-Neo-Order die Bestellung nun ablöst oder ergänzt, ist unklar. Ende Oktober stand die Order über 16 A220-300 noch in Airbus’ Orderbuch.



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