Airbus A340 von Mahan Air: In Saudi-Arabien unerwünscht.

Konflikt mit IranSaudi-Arabien schließt Mahan Air aus

Saudi-Arabien verbietet der iranischen Mahan Air den Luftraum zu überfliegen. Das dürfte nicht an den Sicherheitsmängeln liegen, die offiziell als Grund vorgebracht werden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Offizieller Grund sind laut Saudi-Arabien Sicherheitsbedenken. Die Luftfahrtbehörde General Authority of Civil Aviation hat der iranischen Mahan Air vergangene Woche verboten, in saudi-arabischen Luftraum einzudringen. Es sind also weder Flüge ins Land noch Überflüge möglich. Die Fluggesellschaft habe verschiedene Sicherheitsvorschriften wiederholt nicht eingehalten. Daher habe man Mahan Air sämtliche Lizenzen entzogen, so die Behörde.

Auf der Internetseite von Mahan Air sind keine Flüge nach Saudi-Arabien angegeben. Doch Flüge nach Afrika müssen laut iranischen Medienberichten umgeleitet werden, wenn der saudi-arabische Luftraum tabu ist. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitiert einen Verantwortlichen aus dem Luftfahrtministerium in Teheran mit der Aussage, dass auch andere iranische Airlines nun andere Routen wählen.

Schwelender Konflikt zwischen den beiden Ländern

Mahan Air ist schon länger eine Problem-Airline des Iran. Die USA verhängten 2011 Sanktionen gegen die Fluggesellschaft, da diese im Verdacht stand, den Hisbollah zu helfen. Im vergangenen Jahr kam heraus, dass die Fluglinie mit Geheimflügen bei der Versorgung des syrischen Assad-Regimes hilft.

Auch das saudi-arabische Verbot dürfte nicht nur operative, sondern auch politische Gründe haben. Zwischen dem sunnitischen Saudi-Arabien und dem schiitischen Iran schwelt schon länger ein heftiger Konflikt. Die letzte Eskalation wurde im Januar erreicht, als das Königreich einen schiitischen Kleriker hinrichtete und im Iran daraufhin Demonstranten saudi-arabische diplomatische Einrichtungen stürmten. Daraufhin wurden auch Flüge und Handel zwischen den beiden Ländern auf Eis gelegt.

Mehr zum Thema

Flieger von Mahan: Die Airline bedient syrische Ziele.

Irans Mahan Air hilft Assad-Regime in Syrien

Flugbegleiter von Mahan Air: Die USA hält die Airline für sanktionswürdig.

Iranische Mahan Air provoziert die USA

Alt und neu. Die ehemalige «Bocholt» der Lufthansa...

Aus Lufthansa wird Mahan

ticker-iran

Iran stoppt Ticketverkauf für Flüge in den Irak

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier