MD-80 von SAS: Bald wohl in neuer Bemalung unterwegs.

SAS stößt letzte MD-80 ab

Die skandinavische Fluggesellschaft will ihre Flotte radikal erneuern - und trennt sich daher von den älteren Fliegern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Über 70 Flugzeuge aus der MD-80-Familie befanden sich zeitweise in der Flotte von SAS. Die skandinavische Airline war damit einer der ganz großen Nutzer der amerikanischen Flieger aus dem Hause McDonnell Douglas. Inzwischen sind es nur noch 23. Und auch die sind bald Geschichte. Wie die SAS Group mitteilt, will man sämtliche MD-80 loswerden. Der Prozess des Abstoßens habe bereits begonnen. Das Ganze finde im Zuge der Verjüngung der Flotte statt, erklärt die Fluglinie in einer Mitteilung. Die nun zum Verkauf stehenden Flugzeuge haben ein Durchschnittsalter von 23 Jahren.

Was SAS nicht mehr will, möchte ein anderer offenbar gerne haben. Ein Käufer habe bereits einen Vertrag über den Erwerb von vier Flugzeugen unterzeichnet und sich eine Option auf 19 weitere gesichert, erklärte Scandinavian Airlines System. Den ersten der vier Flieger hat SAS schon am 11. September ausgeliefert, der Rest soll im vierten Quartal folgen. Dabei handelt es sich um MD-82 und MD-87. Die verbleibenden Jets würden zwischen 2013 und 2015 an den neuen Besitzer gehen. Wer der Käufer ist, verrät die nordische Airline aber noch nicht. Wenn die Optionen eingelöst würden, hätte die Flieger aus der MD-80-Familie bei SAS endgültig ausgedient. Bereits im vergangenen Jahr war Scandinavian einige der Jets an die US-Fluggesellschaft Allegiant losgeworden.

Auch bei Alitalia ausgemustert

SAS ist nicht die erste Airline, die sich von älteren McDonnell-Douglas-Fliegern trennt. Bei hohen Treibstoffpreisen und der zunehmenden Konkurrenz sind die Jets oft einfach nicht mehr effizient genug, um mit Gewinn für die Airlines zu fliegen. Erst kürzlich gab KLM bekannt, sich als letzte zivile Fluggesellschaft weltweit von ihren MD-11 zu trennen. Und wie das Fachportal CH-Aviation berichtet, haben die MD-80 auch bei Alitalia offenbar ausgedient. Der letzte planmäßige Flug mit einer der Maschinen laut Flugplan soll am 1. Oktober stattfinden.

Mehr zum Thema

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS stattet alle Airbus A320 Neo mit Starlink aus - innerhalb von einem halben Jahr

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS sagt Rückkehr nach Dubai ab

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS schließt Dreijahresvertrag mit Großkunde Equinor

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS kann Mumbai-Flüge im Oktober starten

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack