Airbus A350 von SAS: Im kommenden Jahr übernimmt die Airline zwei weitere Exemplare.

25 potenzielle ZieleSAS will auf der Langstrecke wachsen - und plant dazu mit neuen Flugzeugen

Nachdem die skandinavische Fluglinie ihre Regionalflotte mit Embraer E2 modernisiert und ausbaut, steht auch eine Entscheidung bei der Langstreckenflotte an. Bis dahin beschafft sich SAS schon mal zusätzliche Flugzeuge.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Spätestens mit der Bestellung von bis zu 55 Embraer E195-E2 hat sich SAS in der Gruppe der großen Fluggesellschaften Europas zurückgemeldet. Mit den neuen Flugzeugen plant sie, ihr Netz in Skandinavien auszubauen. «Wir wollen Kopenhagen zum Drehkreuz für Skandinavien machen, damit Reisende nicht mehr über andere Drehkreuze in Zentraleuropa fliegen müssen», erklärte Airline-Chef Anko Van der Werff am Dienstag (1. Juli) in Kopenhagen.

Mit den Zubringern will SAS ihre Langstreckenflüge besser füllen. Sie will aber auch ihr interkontinentales Netzwerk weiter ausbauen. Derzeit bedient die Fluglinie zwölf Langstrecken. Zehn Ziele liegen in Nordamerika, zwei in Asien: Bangkok und Tokio. Seit dem 27. Juni fliegt SAS zudem wieder Nuuk an, die Hauptstadt Grönlands

Wunschliste mit 25 neuen Interkontinentalzielen

Ab September fliegt SAS nach Seoul - drei Mal wöchentlich. Im Sommer 2026 kommt mit Mumbai eine weitere Langstreckenverbindung hinzu. Dabei bleibt es nicht. Van der Werff hat eine Wunschliste mit rund 25 weiteren Zielen, die er gerne anfliegen möchte.

Doch dazu braucht SAS auch mehr Flugzeuge. «Wir bekommen im kommenden Jahr noch zwei weitere Airbus A350», erklärt der Airline-Chef. Weil das nicht ausreichen wird, plant die Airline, sich weitere Langstreckenjets zu beschaffen. Sie sollen bis spätestens «zum Ende des Jahrzehnts» eingeflottet werden. Insgesamt habe man bis dahin Bedarf an seiben zusätzlichen Fliegern, so Van der Werff. Konkreter wurde er dazu aber nicht.

Grundsätzliche Entscheidung steht noch aus

Derzeit besteht die Langstreckenflotte aus acht Airbus A330-300 und vier Airbus A350. Mit dieser Mischung sieht Van der Werff die Airline prinzipiell gut aufgestellt. «Wir sind mit den A330 sehr zufrieden, auch weil sich nicht für jeden Markt ein A350 eignet.»

Grundsätzlich steht bei SAS aber eine langsfristige Entscheidung über die zukünftige Langstreckenflotte an. Die Bestellung müsse nicht jetzt, aber auch nicht erst in fünf Jahren platziert werden, so Van der Werff. «Das wäre dann zu spät.»

Mehr zum Thema

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS kürzt Europaflüge temporär um rund vier Prozent - auch nach Deutschland

sas airbus a330 300 sonderlackierung 02

SAS feiert 80. Geburtstag mit einer Sonderlackierung auf einem Airbus A330

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS verlängert Einsatz mit spezieller Boeing 737 für norwegisches Militär

ticker-westjet

Route Halifax - Kopenhagen:Westjet und SAS erweitern Codeshare-Partnerschaft

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies