Passagier am Schalter von SAS: Aktionäre erhalten Vielflieger-Status.

Diamant-Status und Co.SAS lockt Aktionäre mit höchstem Vielfliegerstatus

SAS macht Investoren die Beteiligung an der skandinavische Fluggesellschaft schmackhafter. Ihnen winkt künftig unter anderem der Diamant-Status.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Viele Fluggesellschaften suchen in der Krise nach Investoren, die Geld einschießen oder zumindest für Kredite bürgen. Oft springt der Staat ein, so wie bei Lufthansa. Auch SAS bekommt von ihren Haupteignern Schweden, Dänemark und der privaten Wallenberg-Stiftung Hilfe in Höhe von knapp 1,4 Milliarden Euro.

Zudem führt die skandinavische Fluggesellschaft derzeit eine Kapitalerhöhung durch. Dabei erhalten Aktionäre für jede ihrer Aktien Bezugsrechte für neun neue Aktien zum Preis von jeweils 1,16 Schwedischen Kronen oder umgerechnet 11 Euro-Cent. Und nun hat sich SAS etwas ausgedacht, um die Beteiligung am Unternehmen attraktiver zu machen.

Mehrmals im Jahr Rabatte auf Flüge

SAS startet ein neues Programm, das Aktionären mit mindestens 4000 Aktien Vorteile einbringt, wenn sie zugleich Mitglied des Vielfliegerprogramms Euro Bonus sind. Sie nehmen können künftig am Friends-and-Family-Programm teil. Es war bisher Mitarbeitenden von SAS vorbehalten, die damit ihren Freunden und Familien zwei bis drei Mal pro Jahr verbilligte Flüge vermitteln können.

Eine Aktie von SAS kostet derzeit an der Börse rund 2,20 Schwedische Kronen oder umgerechnet 21 Euro-Cent. Bei diesem Kurs sind 4000 Aktien also 8800 Kronen wert oder knapp 850 Euro. Legt man den Preis von 1,16 Kronen für die neuen Aktien zugrunde, sind es nur etwa 5100 Kronen oder 490 Euro.

Diamond-Status ab Millionen-Grenze

Wer bis zum 30. November sogar zwischen 100.000 und eine Million Aktien hält, bekommt den Gold-Status im Vielfliegerprogramm Euro Bonus. Dieser gewährt unter anderem Zugang zu Lounges, ermöglicht die Mitnahme von mehr Freigepäck und bietet gratis Wifi an Bord. Mit mehr als einer Million Aktien gibt es sogar den Diamond-Status.

Die Vorteile für SAS liegen auf der Hand: Aktionäre werden enger an die Airline gebunden. Wenn sie noch nicht im Vielfliegerprogramm sind, haben sie nun einen Anreiz, beizutreten. Wenn sie noch nicht genug Aktien für einen gewissen Vorteil haben, könnten sie aufstocken. Und womöglich zieht die Fluglinie damit sogar neue Aktionäre an.

Vorerst nur für Skandinavier

Einen Haken gibt es derzeit noch. Zugelassen ist nur, wer einen ständigen Wohnsitz in Schweden, Norwegen oder Dänemark hat. «Aktuell gibt es wegen der Kapitalerhöhung gesetzliche Einschränkungen», so ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Man prüfe aber die geografische Erweiterung in der Zukunft.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von Wizz Air: Die Airline startet in Norwegen.

Wizz Air greift SAS und Norwegian mit Inlandsflügen an

Flugbegleiterin von SAS: Nur noch essenzielle Flüge.

Auch SAS stellt den Betrieb so gut wie ein

Der erste Airbus A350 gehört jetzt offiziell SAS.

SAS zeigt erste Jets im neuen Design

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin