Passagier am Schalter von SAS: Aktionäre erhalten Vielflieger-Status.

Diamant-Status und Co.SAS lockt Aktionäre mit höchstem Vielfliegerstatus

SAS macht Investoren die Beteiligung an der skandinavische Fluggesellschaft schmackhafter. Ihnen winkt künftig unter anderem der Diamant-Status.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Viele Fluggesellschaften suchen in der Krise nach Investoren, die Geld einschießen oder zumindest für Kredite bürgen. Oft springt der Staat ein, so wie bei Lufthansa. Auch SAS bekommt von ihren Haupteignern Schweden, Dänemark und der privaten Wallenberg-Stiftung Hilfe in Höhe von knapp 1,4 Milliarden Euro.

Zudem führt die skandinavische Fluggesellschaft derzeit eine Kapitalerhöhung durch. Dabei erhalten Aktionäre für jede ihrer Aktien Bezugsrechte für neun neue Aktien zum Preis von jeweils 1,16 Schwedischen Kronen oder umgerechnet 11 Euro-Cent. Und nun hat sich SAS etwas ausgedacht, um die Beteiligung am Unternehmen attraktiver zu machen.

Mehrmals im Jahr Rabatte auf Flüge

SAS startet ein neues Programm, das Aktionären mit mindestens 4000 Aktien Vorteile einbringt, wenn sie zugleich Mitglied des Vielfliegerprogramms Euro Bonus sind. Sie nehmen können künftig am Friends-and-Family-Programm teil. Es war bisher Mitarbeitenden von SAS vorbehalten, die damit ihren Freunden und Familien zwei bis drei Mal pro Jahr verbilligte Flüge vermitteln können.

Eine Aktie von SAS kostet derzeit an der Börse rund 2,20 Schwedische Kronen oder umgerechnet 21 Euro-Cent. Bei diesem Kurs sind 4000 Aktien also 8800 Kronen wert oder knapp 850 Euro. Legt man den Preis von 1,16 Kronen für die neuen Aktien zugrunde, sind es nur etwa 5100 Kronen oder 490 Euro.

Diamond-Status ab Millionen-Grenze

Wer bis zum 30. November sogar zwischen 100.000 und eine Million Aktien hält, bekommt den Gold-Status im Vielfliegerprogramm Euro Bonus. Dieser gewährt unter anderem Zugang zu Lounges, ermöglicht die Mitnahme von mehr Freigepäck und bietet gratis Wifi an Bord. Mit mehr als einer Million Aktien gibt es sogar den Diamond-Status.

Die Vorteile für SAS liegen auf der Hand: Aktionäre werden enger an die Airline gebunden. Wenn sie noch nicht im Vielfliegerprogramm sind, haben sie nun einen Anreiz, beizutreten. Wenn sie noch nicht genug Aktien für einen gewissen Vorteil haben, könnten sie aufstocken. Und womöglich zieht die Fluglinie damit sogar neue Aktionäre an.

Vorerst nur für Skandinavier

Einen Haken gibt es derzeit noch. Zugelassen ist nur, wer einen ständigen Wohnsitz in Schweden, Norwegen oder Dänemark hat. «Aktuell gibt es wegen der Kapitalerhöhung gesetzliche Einschränkungen», so ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Man prüfe aber die geografische Erweiterung in der Zukunft.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von Wizz Air: Die Airline startet in Norwegen.

Wizz Air greift SAS und Norwegian mit Inlandsflügen an

Flugbegleiterin von SAS: Nur noch essenzielle Flüge.

Auch SAS stellt den Betrieb so gut wie ein

Der erste Airbus A350 gehört jetzt offiziell SAS.

SAS zeigt erste Jets im neuen Design

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies