Flugbegleiterin von SAS: Sie bekommt bald spanische Kolleginnen und Kollegen.

Neue Tochter in IrlandSAS eröffnet Basen in London und Spanien

Die skandinavische Fluggesellschaft will die Kosten senken. Dazu gründet sie eine Tochter in der EU mit Basen in London und Spanien.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Stoßrichtung ist klar: Die Kosten müssen runter, um mit den Billigairlines mithalten zu können. Denn Ryanair, Easyjet und Co. können mit deutlich tieferem Aufwand kalkulieren als SAS. Deshalb überlegt sich die skandinavische Fluggesellschaft schon seit einiger Zeit, wie sie wieder wettbewerbsfähiger werden kann.

Nun hat sie die Lösung gefunden. SAS gründet eine neue Tochtergesellschaft in Irland, wie sie am Mittwoch (1. Februar) bekannt gab. Diese wird ein eigenes 

Luftverkehrsbetreiberzeugnis (englisch: Air Operator Certificate AOC) besitzen. Die neue Fluglinie soll ab Winter 2017/18 aktiv werden.

Urlaubsreisen und...

Geplant ist, dass SAS Ireland je eine Basis in London und Spanien betreiben wird. Von dort sollen in einem ersten Schritt «eine kleinere Anzahl an Flügen durchgeführt werden, um das bestehende Angebot zu ergänzen». Die irischen Flugzeuge werden im klassischen SAS-Look daherkommen.

SAS hat zum Einen Urlaubsflüge in Europa im Visier. «Der Markt boomt. Gleichzeitig zeichnet er sich durch einen intensiven Preisdruck aus», kommentiert die Fluggesellschaft. Zudem soll so aber auch die «langfristige Profitabilität von Kern-Strecken» gesichert werden. Bei wenigen Strecken dürfte es also nicht auf ewig bleiben.

Wachstum in Irland

SAS bekommt mit der irischen Tochter mit Basen in Spanien und Großbritannien ein wichtiges Instrument in die Hand, um die starken Gewerkschaften in Schach zu halten. Das Management der Fluglinie kann damit drohen, weitere Flüge an die irische Tochter auslagern «zu müssen», falls die Kosten in Skandinavien nicht sinken.

Bei SAS weiß man denn auch, wie heikel der Schritt ist. «Die Mehrheit unseres Betriebs wird auch in Zukunft in Skandinavien sein», erklärt Vorstandsvorsitzender Rickard Gustafson. Mit der Zeit werde man aber dank der neuen Tochter ein noch besseres Netzwerk mit einem dichteren Flugplan anbieten können. Das heißt, das künftige Wachstum dürfte tendenziell in Irland stattfinden.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Beschädigte Ryanair-Tragfläche: Der Mitarbeiter war überfordert.

Wenn genervt sein zur Gefahr wird

Brand am Airbus A320 von British Airways: Niemand wurde verletzt.

Airbus A320 und Boeing 777 entgehen knapp Bränden

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack