Samsung Galaxy S4 und B747 von Korean: Ein Jet transportiert eine Million Handys.

Galaxy S4 beflügelt Korean Air

Das neue Smartphone von Samsung hat das Zeug zum Kassenschlager. Das spült dem Hersteller Geld in die Kasse - und der koreanischen Nationalairline.

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Das Samsung Galaxy S4 gilt als das heißeste Produkt im Elektronikmarkt seit langem. Bereits wird das Smartphone des südkoreanischen Herstellers als iPhone-Killer bezeichnet. Gemäß Analysten könnten alleine im ersten Monat nach dem Verkaufsstart vom Freitag (15. März) zehn Millionen Stück verkauft werden, fürs ganze Jahr wird mit einem Absatz von 70 Millionen gerechnet. Samsung muss also sicherstellen, dass die Geräte in Läden weltweit in ausreichender Menge verfügbar sind. Dabei hilft auch Korean Air mit ihrer serbelnder Frachttochter. Die Aufträge des Handyherstellers könnten erstmals in drei Jahren wieder zu einem steigenden Umsatz bei Korean Air Cargo führen.

Dabei geht es durchaus um große Mengen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg errechnete, passen in eine Frachtversion der Boeing B747-8 rund eine Million Samsung Galaxy S4. «Es kann für Korean Air die Befreiung sein, welche das Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten braucht», erklärte Analyst Joo Hae Mee von LIG Investment & Securities gegenüber Bloomberg.

Global starke Stellung

Korean Air Cargo fliegt heute mit 23 Boeing B747-400F, zwei 747-8F und zwei B777F. Gemessen an den geflogenen Tonnenkilometern ist sie die zweitgrößte Frachtgesellschaft der Welt. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit einer Zunahme des Frachtumsatzes um rund zwei Prozent. Es profitiert deshalb nicht nur direkt vom Erfolg des Samsung Galaxy S4, sondern auch indirekt. Wenn die Konkurrenten auf das Smartphone reagieren, greifen sie oftmals auch auf die Dienste von Korean Air Cargo zurück. Denn viele Komponenten werden auf der Halbinsel hergestellt.

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