Die Epic Victory hat Platz für 3 bis 4 Passagiere. Sie ist 10,2 Meter lang und gilt als Very Light Jet.

Epic VictoryS7 Airlines baut Businessjets

Die russische Airline baut bei Moskau ein Produktionswerk für den Businesjet Epic Victory. Es ist nicht das einzige spezielle Projekt von S7 Airlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Episch waren die Versprechen, episch war der Bankrott. Mit 1,3 Millionen Dollar staatlicher Unterstützung wurde 2004 Epic Aircraft gegründet. Das Unternehmen versprach eine Serienproduktion von Klein- und Businessfliegern zu starten und so 4000 Stellen im amerikanischen Bundesstaat Oregon zu schaffen.

Epic verkaufte in der Folge etwas mehr als 50 Sets zum Eigenbau von experimentellen Kleinflugzeugen. Das Unternehmen entwickelte zugleich ein eigenes Turbopropmodell E1000. Doch der Durchbruch kam nicht. 2009 musste Epic Aircraft Konkurs anmelden.

Nach Russland verkauft

Käufer der Flugzeug-Sets hatten das Unternehmen eingeklagt, weil Versprechen nicht eingehalten worden waren. Es kamen bald auch Gerüchte auf, der damalige Chef habe Kundenanzahlungen zweckentfremdet und für seinen ausschweifenden Lebensstil gebraucht. Er wurde wegen Betrugs angeklagt und wartet derzeit auf sein Urteil.

Epic Aircraft wurde vom Insolvenzverwalter zuerst an die staatliche China Aviation Industry General Aircraft verkauft. 2016 reichten die Chinesen es an die russische S7 Technics weiter. Und die will nun das ehemalige Projekt des Businessjets Victory fertigstellen und zur Serienreife bringen.

1000 neue Stellen

13 Milliarden Rubel oder umgerechnet 160 Millionen Euro will S7 Technics investieren, um in der Nähe von Moskau ein Produktionswerk für Epic Victorys zu bauen. 1000 Stellen sind geplant, wie Andrey Vorobyov, der Gouverneur der Region, am Montag (27 August) erklärte. Wann der Bau des Einstrahlers beginnen soll, wurde nicht gesagt.

S7 Technics ist der Techniktochter der zweitgrößten russischen Fluggesellschaft S7 Airlines. Sie wurde 1992 gegründet, besitzt heute eine Flotte von 88 Flugzeugen (Airbus A319, A320 und A321, Boeing 737 und Embraer E170) und ist Mitglied in der Oneworld-Allianz. Vor zwei Jahren stieg die Gruppe auch in die Raumfahrt ein.

Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie mehr zur Epic Victory.

Mehr zum Thema

Flugzeugmodell von S7 Airlines: Neu gehören auch Raketen-Plattformen zum Konzern.

Russische Airline-Gruppe kauft Raumfahrtfirma

Ex-Air-Albania-Airbus ist in Russland wider aufgetaucht: Das Flugzeug ist über den Oman nach Moskau geflogen.

Russische Airline besorgt sich über Umwege einen Airbus A320 - erneut über den Oman

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

ticker-russland

Nach Drohnenangriff: Russische Flugsicherung begrenzt Verkehr im Süden des Landes

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies