Flieger von Ryanair: In Wien werden es mehr.

Sommer 2022Ryanair will Austrian auf der Kurzstrecke ab Wien abhängen

Kampfansage an Austrian Airlines und Wizz Air: Ryanair baut in Österreichs Hauptstadt wieder aus. Unklar ist, ob die Iren auch Boeing 737 Max in Wien stationieren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vor der Pandemie hegte man in Wien und Dublin große Pläne für Österreich. Die neue Ryanair-Tochter Lauda sollte schon 2021 40 Airbus A320 betreiben. Es liegt nicht nur an der Corona-Krise, dass es nicht dazu kam. Die Ergebnisse der österreichischen Tochter blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Teilweise schrieb sie mehr als zwei Millionen Euro Verlust pro Woche.

Inzwischen ist Lauda nicht mehr österreichisch, sondern maltesisch. Ryanair setzt dennoch weiter auf Wien und baut sogar wieder aus. Im Sommer 2022 wird die Billigairline fünf zusätzliche Jets an der Donau stationieren und bringt es dort dann insgesamt auf 19 Flugzeuge. Für den Winter 2021/22 sind 14 Flieger eingeplant.

«Mehr Kurzstrecken-Routen als Austrian Airlines»

Mit den neuen Flugzeugen werden auch neun neue Strecken ab Wien Einzug halten. Es geht nach Amman, Kosice, Lamezia Terme, Manchester, Perugia, Pula, Rimini, Stockholm und Venedig. Ingesamt will man somit auf 90 Strecken ab Österreichs Hauptstadt kommen, die von Ryanair oder Lauda geflogen werden.

«Das sind mehr Kurzstrecken-Routen von und nach Europa als bei Austrian Airlines», sagte Ryanair-Group-Chef Michael O'Leary am Dienstag (28. September) bei einer Pressekonferenz in Wien. Man schaffe so 200 neue Arbeitsplätze, versprach O'Leary. 60 Mitarbeitende im Cockpit, 120 in der Kabine sowie Technikerinnen und Techniker will die Fluglinie anstellen.

10 bis 20 Millionen Reisende in Wien anvisiert

Während die gesamte Ryanair-Gruppe bis 2026 auf 225 Millionen Reisende jährlich kommen will (nach 149 Millionen 2019), sind für Wien 10 bis 20 Millionen Fluggäste anvisiert. «Ich wäre sehr enttäuscht, wenn wir das nicht schaffen würden», so O'Leary.

Das mache Wien zu einer der zehn wichtigsten Basen. Während Austrian und Wizz Air schrumpfen würden, baue man aus, sagte der Ryanair-Chef. Über den ungarischen Konkurrent mutmaßte er sogar: «Ich glaube, Wizz ist auf dem Weg dahin, ihre Basis in Wien zu schließen.»

Werden Boeing 737 Max in Wien stationiert?

Ob Ryanair auch neue Boeing 737 Max in Wien stationieren wird, sei noch nicht klar, sagte der Chef der irischen Billigflug-Gruppe. Man plane gerade die Flottenverteilung. «Wir werden es aber sicherlich versuchen.»

Mehr zum Thema

Boeing-Logo an einer Hausmauer und 737 Max in den Farben der Billigairline: Ryanair hat das Gebäude verlassen.

Ryanair will keine Zeit mehr mit Boeing «verschwenden»

Ryanair: Plus 6,3 Prozent.

Ryanair-Chef disst Wizz Air und Easjyet

Airbus A320 von Lauda: Wird es künftig nicht mehr geben.

Lauda wechselt definitiv von Airbus A320 auf Boeing 737

ticker-irland

Wegen Ryanair: Verband von Lufthansa und Co. klagt gegen irische Luftfahrtbehörde

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin