Ryanair-Flieger: Bald sind 19 in Wien stationiert.

WinterflugplanRyanair pöbelt Austrian Airlines an

Die irische Billigairline kündigt den Winterflugplan ab der österreichischen Hauptstadt an - und nutzt die Gelegenheit für eine Breitseite gegen Austrian Airlines.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich geben Airlines ihre Winterflugpläne mehr oder weniger nüchtern bekannt, manchmal vielleicht mit etwas blumigen Formulierungen. Ryanair wählte für den österreichischen Markt nun einen andern Weg: den aggressiven. Nachdem es durch die Pandemie am Standort Wien eine Weile etwas ruhiger geworden war, scheint der harte Konkurrenzkampf nun wieder im vollen Gang zu sein.

Man werde den bisher umfangreichsten Winterflugplan vom Flughafen Wien aus durchführen, so die irische Billigairline - um dann anzufügen: «Obwohl die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines im November und Dezember kurzfristig über 3200 Flüge gestrichen hat.»

Austrian: Anpassung des Flugplans etwas Normales

Und Ryanair tritt noch nach. «Der österreichische Steuerzahler wird sich zu Recht fragen, welchen Wert die 600 Millionen Euro an staatlichen Beihilfen haben, welche er der österreichischen Lufthansa-Tochter gewährt hat», heißt es weiter. Austrian Airlines äußert sich nicht zu den Vorwürfen. Eine Sprecherin bestätigt, dass es diese Woche eine Anpassung des Flugplans gegeben hat. Das, so betont sie, sei aber etwas ganz Gewöhnliches, was auch zu normalen Zeiten vorkomme.

Die Ankündigung der Strecken, welche die Airline mit 14 aktuell in Wien stationierten Jets anfliegen wird, erfolgt erst am Ende der Ryanair-Mitteilung: 57 Zielen in 29 Ländern steuert Ryanair ab Wien im Winterflugplan an. Als Beispiele nennt die Airline Amman, Athen, Barcelona, Mailand, Mallorca, Madrid, Lissabon, Rom und London.

Angriff auf der Kurzstrecke im Sommer

Erst kürzlich gab Ryanair bekannt, die Basis in Wien im kommenden Sommer um fünf weitere Flugzeuge zu vergrößern. Man wolle Austrian auf der Kurzstrecke ab der österreichischen Hauptstadt abhängen, so Ryanair-Chef Michael O'Leary.

Auch gegen Konkurrentin Wizz Air hatte der Ryanair-Chef damals geschossen. Er glaube, sie werde ihre Basis bald schließen, so O'Leary. Die Ungarn sahen das anders. In der Woche darauf gab auch Wizz Air bekannt, ihre Basis in Wien weiter auszubauen. 

Mehr zum Thema

Wizz Air setzt ganz Auf Airbus. Das soll auch so bleiben, versichert Chef József Váradi.

Die Preisschlacht um Wien geht wieder los

Flieger von Ryanair: In Wien werden es mehr.

Ryanair will Austrian auf der Kurzstrecke ab Wien abhängen

Ryanair: Plus 6,3 Prozent.

Ryanair-Chef disst Wizz Air und Easjyet

ryanair pfaendungsmarke

Gepfändete Boeing 737: Ryanair hat nun doch gezahlt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack