Ryanair-Jet: Bald mit weniger Toiletten?

Ryanair widerspricht sich selbst

Ryanair verspricht besseren Service. Helfen soll dabei die Boeing 737MAX. Doch gleichzeitig plant Michael O'Leary eine ziemlich absurde Sparmaßnahme.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Unfreundlich, knauserig, gierig – das Image von Ryanair ist alles andere als gut. Das zeigte sich kürzlich erstmals in den Zahlen. Die irische Billigairline musste eine Gewinnwarnung herausgeben. Für den exzentrischen Chef Michael O'Leary ist das Grund genug, am Image zu arbeiten. Er wolle mehr Geschäftsreisende als Kunden gewinnen, verkündete er. Ryanair soll höflicher werden, geht nun in die Charmeoffensive. «Wir sollten versuchen, Dinge zu unterlassen, die Kunden unnötig verärgern», sagte O'Leary kürzlich. Die neusten Meldung jedoch bestätigt das nicht wirklich.

Zwar zeigt sich Ryanair gegenüber einer möglichen Bestellung der neuen Boeing 737MAX offen. Doch das kommt mit Bedingungen. Bis zu 200 Passagiere sollen in den Jet passen. Und dafür macht Ryanair laut einem Bericht des Fachmagazins Air Transport World nun Druck auf Boeing, verschiedene Optionen zu prüfen, die das ermöglichen. Eine davon: Die Toiletten am hinteren Ende des Fliegers entfernen. Schon öfter dachte O'Leary laut darüber nach, nun scheint es ernst. Immerhin: Die Pläne, eine Toiletten-Gebühr einzuführen, frischte Ryanair nicht mehr auf.

Neue Services

Den Abstand zwischen den Sitzen will Ryanair laut Vizechef Howard Miller nicht verkleinern. Das wäre zu ungemütlich, so die Begründung. Miller nannte laut der Zeitung Daily Telegraph als Ausgleich für die eventuell geplanten Toiletten-Einschnitte noch weitere Verbesserungen für die anspruchsvollen Reisenden.

So soll demnächst die Zahlung mit American Express möglich sein. Viele Geschäftsreisende waren durch diese Einschränkung bisher ausgeschlossen. Außerdem wird die Internetseite erneuert und so die Buchung erleichtert. Passagiere, die eine zusätzliche Gebühr zahlen, sollen zusätzlich die Möglichkeit erhalten, Sicherheitskontrollen zu überspringen und so lange Schlangen zu vermeiden.

Mehr zum Thema

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

ticker-ryanair

Ryanair: Sechs neue Marokko-Strecken an den deutschen Flughäfen Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn und Nürnberg

ticker-ryanair

Gericht verurteilt randalierenden Passagier in Polen zu Geldstrafe

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack