Boeing 737 von Rwandair: Vorerst kein Flottenausbau.

Airbus- und Boeing-JetsRwandair will A330 Neo und 737 Max nicht mehr

Ruandas staatliche Fluggesellschaft tritt beim Ausbau ihrer Flotte auf die Bremse. Künftig könnte Rwandair Flugzeuge von Qatar Airways mieten.

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Anfang vergangenen Jahres präsentierte Rwandair einen Plan zum Ausbau ihrer Flotte. Jeweils zwei Boeing 737 Max und Airbus A330 Neo wolle man anschaffen, erklärte damals Airline-Chefin Yvonne Makolo. Mit den Fliegern wollte die staatliche Fluglinie von der ruandischen Hauptstadt Kigali aus neue Ziele ansteuern – etwa New York mit den A330 Neo.

Nun verzichtet Rwandair jedoch auf den Ausbau, wie Makolo gegenüber dem Magazin Flightglobal sagt. Die Entscheidung gegen die Max habe man schon vor der Corona-Krise getroffen. Die Airbus A330 Neo wollte die Fluglinie laut dem Bericht eigentlich von Air Lease Corporation mieten, die Boeing 737 Max von SMBC Aviation Capital.

Macht Rwandair es wie Air Italy?

Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten werde man die Flotte vorerst unverändert lassen, so die Airline-Chefin. Einen Umbau plane man dann mit der künftigen neuen Partnerin Qatar Airways. Die Fluglinie aus Katar hatte im Februar angekündigt, 49 Prozent an Rwandair zu übernehmen. Makolo erklärt, dass die Gespräche dazu noch im Gange sind.

Makolo deutet auch an, dass ihre Airline die Flotte einheitlicher gestalten will. Sie besteht aus einem Airbus A330-200, ein emA330-300, vier Boeing 737-800, zwei 737-700, zwei De Havilland Canada Dash 8-400 und zwei Bombardier CRJ 900. Kommt der Deal mit Qatar Airways zustande, könnte Rwandair bei der Fluglinie aus Katar Flieger mieten. Auch die mittlerweile vom Markt verschwundene Qatar-Airways-Beteiligung Air Italy hatte Flieger vom Investor geleast.

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