RusslandMS-21 hebt offenbar bald zum Jungfernflug ab

Nach Comacs C919 soll offenbar nun auch bald Russlands Antwort auf Airbus' und Boeings Mittelstreckenjets abheben. Doch die Öffentlichkeit darf nicht am Jungfernflug der MS-21 teilhaben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Erst gerade hob Chinas Antwort auf Airbus' und Boeings Mittelstreckenjets erstmals ab. Die Comac C919 absolvierte vergangene Woche ihren Jungfernflug. Und schon steht der nächste Erstflug eines neuen Flugzeugs an. Es kommt ebenfalls aus dem Osten. Wie die russische Zeitung Izvestia berichtet, soll der Erstflug der Irkut MS-21 unmittelbar bevorstehen.

Laut einem Insider soll die erste flugfähige Maschine gerade die Montagehalle verlassen haben und sich auf den ersten Flug vorbereiten, so das Blatt. Der Hersteller selbst will den Bericht nicht kommentieren. Aber zuvor war bereits bekannt gegeben worden, dass der erste Flug im Frühjahr stattfinden solle. Die erste Maschine der MS-21 hat die statischen Tests kürzlich erfolgreich hinter sich gebracht.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Die Öffentlichkeit soll allerdings von den nächsten Testphasen und auch vom Erstflug nichts mitbekommen. Eine Medienveranstaltung ist nicht geplant, schreibt Izvestia weiter. Dass man dabei so zurückhaltend ist, hat wohl auch etwas mit gewissen Risiken zu tun, dass der Jet die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Laut dem Bericht der Wirtschaftszeitung gibt es bei verschiedenen Parametern noch Unsicherheiten. Bereits jetzt verzeichnet die MS-21 eine Verspätung von mehr als zwei Jahren – auch wenn das im Flugzeugbau gar nicht so ungewöhnlich ist.

Die MS-21 soll dereinst die Tupolev-Modelle Tu-134, Tu-154 und teilweise Tu-204 ersetzen. Das neue Flugzeug basiert auf dem Modell Jak-242. Die Jak-242 war ursprünglich ein Projekt des Jakovlev Design Bureau. In den Neunzigerjahren begann das Unternehmen auf Basis der Jak-42 einen neuen, zweistrahligen Jet mit Platz für 130 bis 180 Passagiere zu entwickeln. Aufgrund von Geldmangel wurde das Projekt eingestellt.

Aeroflot ist Erstkundin

Erstkundin für den Flieger ist die russische Staatsairline Aeroflot. Sie hat 50 Exemplare des neuen Flugzeuges bestellt, deren Auslieferungen 2018 bis 2019 stattfinden sollen. Ob es bei diesen Daten bleibt, ist aber noch unklar.

Mehr zum Thema

Am 8. Juni 2016 war es soweit: Premierminister <span class="st">Dmitri Medwedew</span> enthüllte die erste gebaute Irkut MS-21.

Das ist die Irkut MS-21

Türkische Airlines schauen sich MS-21 an

Türkische Airlines schauen sich MS-21 an

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack