Flughafen Simferopol: Investitionen sollen mehr Verkehr bringen.

Krim soll Großflughafen bekommen

Nach der Annexion der Krim will Russland den Flughafen Simferopol massiv ausbauen. Er zum größten außerhalb von Moskau und St. Petersburg werden.

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Risse im Asphalt, gesichtslose Gebäude - noch wirkt das Gelände etwas heruntergekommen und verschlafen. Dennoch reisten letztes Jahr 1,2 Millionen Passagiere vom und zum Flughafen Simferopol - das sind in etwa so viele wie beim Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Dem russischen Verkehrsminister Maxim Sokolow ist das aber eindeutig nicht genug. Er will den größten Airport der Krim nach der Annexion der Halbinsel massiv ausbauen und zu einem der größten des Landes machen.

Mit seinen verschiedenen Terminals könne Simferopol schon heute locker 2,5 bis 3 Millionen Reisende aufnehmen, erklärte Sokolow gemäß der Nachrichtenagentur Itar-Tass kürzlich. Bereits diesen Sommer soll es mit dem Boom losgehen. Dabei will Aeroflot kräftig helfen, jetzt, da die Krim zu Russland und nicht mehr zur Ukraine gehört. Letztes Jahr flog die russische Nationalairline 250'000 Passagiere nach Simferopol. 2014 sollen es 350'000 sein. Tiefere Preise und ein besseres Angebot sollen die Kunden anlocken. Auch Rossiya und Donavia bauen ihr Angebot auf die Krim aus.

Subventionen sollen helfen

Auch das reicht Sokolow nicht. Er will Simferopol noch viel größer machen. «Später sollte man einen einzigen Terminal bauen mit einer Kapazität für fünf Millionen», sagte der Verkehrsminister. Damit würde der Krim-Airport zum emsigsten außerhalb der Metropolen Moskau und St. Petersburg.

Um das Angebot auch auszulasten plant Sokolow die Subvention von Flügen auf Simferopol auszudehnen. So werden Verbindungen in rund dreißig russische Städte geschaffen.

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