Flieger von Ukraine International: Darf nicht mehr über Russland fliegen.

Airlines müssen Umwege fliegenRussland sperrt Luftraum für Ukraine

Russland hat den Luftraum für Fluggesellschaften aus der Ukraine gesperrt. Das führt bei den Airlines zu Mehrkosten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Keine ukrainische Airline darf seit Montag (11. August) mehr auf dem Weg in ein anderes Land Russland überfliegen. Die russische Regierung hat den Luftraum des Landes als Reaktion auf von der Ukraine verhängte Sanktionen dafür gesperrt. 172 Russen sowie 65 Firmen waren davon betroffen. Die Luftraumsperrung ist laut Quellen aus der russischen Regierung eine direkte Reaktion darauf.

Betroffen davon sind verschiedene Fluglinien aus der Ukraine, unter Anderem YanAir, Wizz Air Ukraine, Dniproavia und Ukraine International Airlines (UIA). UIA hat in einer Stellungnahme bereits erklärt, dass die neuen Flugrouten zu Mehrkosten führen werden. 15 bis 20 Prozent teurer werde es laut eigenen Berechnungen pro Flug. Außerdem warnte die Airline, dass die Passagiere die Sperrung durch Verspätungen zu spüren bekommen würden.

«Zutiefst besorgt»

«Wir sind zutiefst besorgt über das zerstörerische Verhalten der russischen Regierung», heißt es von UIA. Russland hatte bereits in der vergangenen Woche gedroht, auch für europäische Airlines seinen Luftraum zu sperren. Doch etwas dürfte Russland zögern lassen. Denn die Airlines zahlen für die Überflüge Gebühren. Und die fließen an Aeroflot - insgesamt bis zu 200 Millionen Dollar pro Jahr.

Mehr zum Thema

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Zwei Flugzeuge von Aeroflot: Russische Fluglinien lassen sanktionsbedingt viele Flugzeuzeuge am Boden.

Ein Fünftel der Flotte russischer Airlines bleibt im Sommer wegen Sanktionen am Boden

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Langstreckenjet von Aeroflot: Weniger Ziel rund um den Globus.

In diese Länder können Russinnen und Russen noch fliegen

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg