Flieger von Ukraine International: Darf nicht mehr über Russland fliegen.

Airlines müssen Umwege fliegenRussland sperrt Luftraum für Ukraine

Russland hat den Luftraum für Fluggesellschaften aus der Ukraine gesperrt. Das führt bei den Airlines zu Mehrkosten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Keine ukrainische Airline darf seit Montag (11. August) mehr auf dem Weg in ein anderes Land Russland überfliegen. Die russische Regierung hat den Luftraum des Landes als Reaktion auf von der Ukraine verhängte Sanktionen dafür gesperrt. 172 Russen sowie 65 Firmen waren davon betroffen. Die Luftraumsperrung ist laut Quellen aus der russischen Regierung eine direkte Reaktion darauf.

Betroffen davon sind verschiedene Fluglinien aus der Ukraine, unter Anderem YanAir, Wizz Air Ukraine, Dniproavia und Ukraine International Airlines (UIA). UIA hat in einer Stellungnahme bereits erklärt, dass die neuen Flugrouten zu Mehrkosten führen werden. 15 bis 20 Prozent teurer werde es laut eigenen Berechnungen pro Flug. Außerdem warnte die Airline, dass die Passagiere die Sperrung durch Verspätungen zu spüren bekommen würden.

«Zutiefst besorgt»

«Wir sind zutiefst besorgt über das zerstörerische Verhalten der russischen Regierung», heißt es von UIA. Russland hatte bereits in der vergangenen Woche gedroht, auch für europäische Airlines seinen Luftraum zu sperren. Doch etwas dürfte Russland zögern lassen. Denn die Airlines zahlen für die Überflüge Gebühren. Und die fließen an Aeroflot - insgesamt bis zu 200 Millionen Dollar pro Jahr.

Mehr zum Thema

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil