Superjet beim Testflug: Das Programm ist gestartet.

Heimische Teile und SystemeRussischerer Superjet startet Testflüge für Zertifizierung

Ein erster Prototyp der neuen Superjet-Version hat in Russland das Testflugprogramm aufgenommen. Mit heimischem Treibstoffsystem, aber noch ohne neue Triebwerke.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Zwischenzeitlich sprach der Hersteller vom Superjet New, jetzt ist einfach wieder vom Superjet 100 die Rede. Gemeint ist die neue Version des russischen Regionalflugzeuges, bei der möglichst viele westliche durch heimische Teile und Systeme ersetzt werden.

Ein erster Prototyp hat nun Testflüge für die Zertifikation aufgenommen, wie der staatliche Mutterkonzern Rostec mitteilt. Beim ersten Testflug, der zweieinhalb Stunden dauerte, wurde demnach das russische Treibstoffsystem erfolgreich getestet.

200 Flüge bis Ende 2025 geplant

Der erste Prototyp fliegt weiterhin mit russisch-französischen SaM-146-Triebwerken, da das russische PD-8 noch nicht bereit ist. Damit sollen später zwei weitere Prototypen abheben.

«Dieser Flug markiert den Beginn des Testflugprogramms, das einen wesentlichen Teil der Arbeit bei der Zertifizierung ausmacht», sagte Andrey Boginsky, Generaldirektor von Hersteller Yakovlev. «Insgesamt müssen wir bis Ende 2025 etwa 200 Flüge durchführen.»

Mehr zum Thema

Superjet im Flug: Wird russischer.

Russische Sitze des Superjets versagen auch im zweiten Test

Superjet und MS-21 werden unter Marke Yakovlev fliegen

Superjet und MS-21 werden unter Marke Yakovlev fliegen

Russland rechnet mit spürbar weniger ausländischen Flugzeugen ab 2030

Russland rechnet mit spürbar weniger ausländischen Flugzeugen ab 2030

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies