iPhone und Irkut MS-21: In Russland dürfen Angestellte der Luftfahrt ihre Apple-Geräte nicht mehr dienstlich nutzen.

Apple-VerbotRussische Luftfahrtkonzerne sagen Njet zu iPhone und iPad

Die russische Luftfahrtindustrie verbietet ihren Angestellten den Gebrauch von iPhones und iPads. Der Grund: Angst vor Spionage.

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NKVD, KGB, MSB, FSK, FSB: Der Inlandsgeheimdienst hatte in der Sowjetunion und danach in Russland wechselnde Namen. Aber eines blieb stets gleich. Er war in der Bevölkerung gefürchtet. Denn er verfolgte immer auch Andersdenkende.

Daneben nimmt er auch seine eigentliche Aufgabe wahr, das Land zu schützen. Jetzt will er das mit dem Verbot von Apple-Geräten bei Angestellten der russischen Regierung tun. Der FSB wirft dem amerikanischen Hersteller nämlich vor, mit der National Security Agency NSA zusammenzuarbeiten und Handys von russischen Staatsangestellten über eine eingeschleuste Malware auszuspionieren.

Apple streitet ab - Russland macht dennoch weiter

Apple bestreitet, mit irgendeiner Regierung zusammenzuarbeiten und eine Hintertür in die Produkte einzubauen, um Nutzerinnen und Nutzer auszuspionieren. Und man werde dies auch nie tun. Dennoch hält Russland am Verbot fest. Und es hält jetzt auch in der Luftfahrt Einzug. Mitarbeitende der russischen Flugsicherung State ATM Corporation dürfen ab sofort keine Apple-Geräte mehr benutzen.

Den Angestellten ist es jetzt verboten, iPhones und iPads für geschäftliche Zwecke zu nutzen, einschließlich der Übermittlung von Informationen. Auch bei der Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya gilt nun solch eine Vorschrift.

Apple streitet ab - Russland macht dennoch weiter

Der staatliche Technologiekonzern Rostec hat ebenfalls ein Verbot von Apple-Geräte für dienstliche Zwecke eingeführt. Das heißt auch die Angestellten aller unter dem Dach der UAC United Aircraft Corporation zusammengefassten Flugzeugbauer dürfen keine iPhones oder iPads mehr brauchen.

Ähnliche Verbote gibt es in den USA und in Europa bei der Video-App Tiktok. Ihr wird eine Nähe zum chinesischen Staat nachgesagt.

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