Flieger von Aeroflot: Nicht alle sind in China erwünscht.

Folgen der SanktionenRussische Airlines machen Druck auf China

China öffnet sich langsam wieder, der Flugverkehr ins Land nimmt zu. Doch russische Airlines können daran nicht so viel teilhaben, wie sie gerne würden. Jetzt fordern sie Gespräche zwischen den Ländern.

Top-Jobs

.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

China und Russland sind sich definitiv näher als China und der Westen. Dennoch gelten für russische Flugzeuge, die nach China fliegen wollen, ähnlich strenge Sanktionen wie in vielen anderen Ländern. Daran stören sich die Fluggesellschaften Russlands. Und sie verlangen, dass die Zivilluftfahrtbehörden der beiden Länder sich zusammensetzen und etwas ändern.

Flugzeuge, die zuvor in Bermuda oder Irland registriert waren und dann von Russland ins landeseigene Register umgetragen wurden, sowie Flugzeuge, die nicht an ausländische Leasingfirmen retourniert wurden, dürfen nicht nach China fliegen - und auch nicht den Luftraum des Landes nutzen. Allein in Bermuda waren mehr als 480 Flugzeuge registriert. Auch Flugzeuge, die auf der US-Sanktionsliste stehen, lässt China nicht ins Land - das sind noch einmal etwa 170.

Gehen Slots verloren?

Russische Fluggesellschaften befürchten jetzt, dass sie nicht profitieren können von der Öffnung Chinas im Zuge der Abschaffung vieler Covid-Reiserestriktionen. Der Verband der russischen Luftverkehrsunternehmen beschwerte sich beim eigenen Verkehrsministerium mit einem Brief, aus dem der Fernsehsender RBC zitiert.

Der Verband fürchtet, dass russische Airlines durch die Sanktionen Slots an chinesischen Flughäfen verlieren und so langfristig weniger ins Nachbarland fliegen könnten. Gerade vor dem Hintergrund der Flugverbote in viele Länder infolge des Ukraine-Krieges sei der chinesische Markt sehr wichtig, bemerkt der Verband.

Treffen verlangt

Man könne problemlos das Flugniveau von vor der Pandemie wieder erreichen. Doch dazu brauche es die Erlaubnis der Behörden, mit der bestehenden Langstreckenflotte nach China zu fliegen. Der Verband verlangt daher, dass das russische Verkehrsministerium noch vor Beginn des Sommerflugplans am 26. März Gespräche mit dem chinesischen Pendant führt, um die Probleme zu lösen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Aeroflot mit bermudischem VQ-Kennzeichen: verliert Lufttüchtigkeit.

740 Jets von Aeroflot, S7, Utair und Co. verlieren Zulassung

Airbus A320 von Aeroflot: Die meisten Flieger Russlands waren früher im Ausland registriert.

78 russische Flugzeuge im Ausland beschlagnahmt

Superjet 100: Bald mehr Reichweite.

Irkut verpasst dem Superjet mehr Reichweite

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Zelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Video

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?
Die Boeing 767 F hatte bereits aufgesetzt und die Piloten bremsten. Dann gaben sie wieder Schub - offenbar für einen sehr späten Durchstartversuch. Nur vier Sekunden später bremsten sie erneut. Daten des Flugschreibers zeigen nun genauer, was unmittelbar vor dem tödlichen Unfall von Amazon Air in Miami geschah.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a321 neo lr la compagnie duesseldorf
Die französische Business-Class-Airline steuert erstmals einen deutschen Flughafen an. Ab April 2027 verbindet La Compagnie Düsseldorf mit Newark bei New York.
Timo Nowack
Timo Nowack