Antalya, Adana, Bodrum, Dalaman: Russische Touristen räkeln sich bald wieder an den Stränden der Türkei.

Flugverbot aufgehobenRussische Airlines fliegen wieder in die Türkei

Die Türkei und Russland haben sich wieder versöhnt. Deshalb hob Moskau die Sperre für Urlaubsflüge nach Antalya und Co. auf. Die türkische Tourismusindustrie atmet auf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Pauschalreisende sind solche Szenen nicht gewohnt. Als die 189 russischen Touristen Mitte Juli am Flughafen Antalya aus der Boeing 737-800 von Rossiya Airlines traten, wurden sie mit Blumen beschenkt und von einem Orchester musikalisch begrüßt. Später gab es zu ihren Ehren auch noch eine Cocktailparty. Kein Wunder: Auf diesen Moment hat die türkische Tourismusindustrie seit acht Monaten gewartet.

Vergangenen November hatte die türkische Armee einen russischen Militärflieger vom Typ Su-24 im Grenzgebiet zu Syrien abgeschossen. Präsident Wladimir Putin reagierte darauf mit einem Boykott, der auch die sofortige Einstellung aller Pauschalreisen und Charterflüge beinhaltete. Das traf die türkischen Badeorte hart. Im Mai lag das Minus bei den russischen Gästen in Antalya im Vergleich zum Vorjahr bei 98 Prozent, im Juni bei 99 Prozent.

Erdogan dankt Putin

Jetzt mögen sich Ankara und Moskau wieder. Im Juni schrieb Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Entschuldigungsbrief an Putin. Und so wurde das Embargo Ende Juni aufgehoben. Nach dem gescheiterten Putschversuch dankte das türkische Staatsoberhaupt der Regierung in Moskau zudem ausdrücklich für die Unterstützung. Das ließ die beiden Politiker noch enger zusammenrücken.

Das ist nötig, da die russischen Touristen für die Türkei derzeit noch wichtiger als sonst sind. Die Buchungen sind nach den diversen Attentaten schon sonst um mehr als 35 Prozent eingebrochen. Die mysteriösen Umstände des Putschversuches und die politischen Vorgänge werden nun noch mehr westliche Reisende von Urlaub an den Stränden der Türkei abhalten. Die Rückkehr der Russen ist daher sehr willkommen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin