Sukhoi Superjet: Er soll größer werden.

Staatsnahe UnternehmenRussen wollen Superjet-Businessairline gründen

Russische Unternehmen planen eine Chartergesellschaft für Businessflüge mit dem Superjet. Auch der Staat soll mitmachen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der russische Regionalflieger Superjet hat bei westlichen Airlines einen schwierigen Stand. Im Januar kündigte Brussels Airlines an, ab sofort auf die sechs eingesetzten Maschinen des Herstellers Sukhoi zu verzichten. Als Begründung nannte man unter anderem das schwache Servicenetz. Doch in seiner Heimat soll der Superjet nun ein neues Einsatzfeld finden.

Bekannte russische Firmen, darunter mehrere Unternehmen in Staatsbesitz, wollen gemeinsam eine Businessairline starten, bei der Superjet-Maschinen zum Einsatz kommen. Zu den beteiligten Unternehmen gehören unter anderem die Sukhoi-Mutter United Aircraft Corporation, die Leasingfirma VEB, das Privatunternehmen National Reserve Corporation (NRC) und die Fluggesellschaft Azimuth Airlines, die bereits heute eine reine Superjet-Flotte betreibt.

Partnerschaft zwischen Staat und Wirtschaft

Die Spitzen der beteiligten Firmen unterzeichneten vergangene Woche bei einer Konferenz im Badeort Sotschi am Schwarzen Meer eine Absichtserklärung, um die gemeinsame Businessscharter-Gesellschaft zu gründen, berichtet das Portal Russian Aviation Insider. Das neue Unternehmen soll eine Partnerschaft zwischen Staat und Privatwirtschaft werden.

Die Idee, die von NRC-Besitzer Alexander Lebedev stammt: Die russische Regierung soll die Superjet-Maschinen zur Verfügung stellen, die Partner aus der Privatwirtschaft würden sie in reine Businessjets umrüsten. Diese sollen mit dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate) von Azimuth Airlines vom Flughafen Moskau-Vnukovo starten.

Nische im Business-Segment

Die Beteiligten verpflichteten sich in der Absichtserklärung, detailliertere Abklärungen durchzuführen und einen Fahrplan für den Aufbau des Unternehmens aufzustellen. Sie zeigten sich überzeugt, dass beim regionalen Flugverkehr innerhalb Russlands für Charterflüge im Businesssegment eine Nische bestehe.

Als Kunden sollen unter anderem Großfirmen, Sportteams oder Musikgruppen auf Tournee angesprochen werden. Preislich soll das Angebot rund 10 Prozent über den Business-Preisen von Aeroflot liegen. Denkbar sei auch ein Club-System, bei dem sich man sich erst gegen einen Unkostenbeitrag als Mitglied bei der Fluggesellschaft einkauft.

Mehr zum Thema

Sukhoi Superjet 100: Bald auch in Peru im Einsatz?

Superjet verliert wohl den Vornamen Sukhoi

Superjet-Produktion: Sukhoi will nun auf die Bremse treten.

So will Sukhoi den Superjet auf Kurs bringen

Superjet in den Farben von Brussels Airlines: Ein Bild aus der Vergangenheit.

Superjet flog letztmals für Brussels Airlines

ticker-russland

Russland verschärft Flugbeschränkungen im Luftraum um Moskau

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack