Airbus A310 von Tarom: Der einzige Langstreckenflieger der Airline.

Tarom lehnt USA-Flüge ab

Die rumänische Nationalairline will nicht in die USA fliegen. Sie sieht sich der Konkurrenz schlicht nicht gewachsen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Man müsse an sein Überleben denken, findet Traian Basescu. Der rumänische Präsident erteilt daher allen, die auf Flüge der Nationalairline Tarom in die Vereinigten Staaten gehofft hatten, eine klare Absage. Und das ausgerechnet auf einem Treffen in den USA, an dem er sich mit Exil-Rumänen unterhielt. Die Verluste, die die Flüge einbringen würden, rechtfertigen das laut Basecu schlicht nicht mehr. «Flüge in die USA haben uns pro Flug Zehntausende Dollar und Millionen im Jahr gekostet», so der Präsident. Da der Staat die Airline nicht noch mehr unterstützen könne, müsse sie nun wie ein Unternehmen denken. Die Konkurrenz auf den Transatlantikflügen sei einfach viel zu groß.

Schon lange hat die Fluglinie viele dieser Routen gestrichen. Außer Zielen in Europa fliegt die nur noch solche im Nahen Osten an. Chicago, New York, Montreal, Peking und Bangkok fielen bereits zwischen 2000 und 2003 den Sparmaßnahmen der Airline zum Opfer, ebenso wie ein Teil der regionalen Strecken. Auch wenn er die Wichtigkeit einer Direktverbindung in die USA erkenne , «zumindest im nächsten Jahr würde ich falsche Hoffnungen schüren, wenn ich ein solches Versprechen gebe», so Basecu gemäß der Zeitung The Diplomat.

Zu kleine Flieger

Ein Grund dafür liege auch in der Flotte. Die Flieger von Tarom seien zu klein, um mit denen der Konkurrenz mitzuhalten. Momentan besteht die Flotte aus 23 Jets, fast ausschließlich Kurz- und Mittelstreckenflieger von Airbus, Boeing und ATR. Der einzige Langstreckenflieger ist ein Airbus A310-300. Dieser Flugzeugtyp wird offiziell seit 2007 nicht mehr produziert, ausgeliefert wurde der letzte A310 1998. Zwar plant die Airline die Flotte bald zu modernisieren und zu vergrößern, doch konkrete Pläne sind noch nicht bekannt.

Denn Tarom hat Geldprobleme. Trotz zwei Millionen transportierten Passagieren ist sie defizitär und schreibt Verluste in Millionenhöhe. So plant der Staat auch eigentlich schon länger eine Privatisierung. Doch so richtig vom Fleck kommt diese nicht. Seit Monaten hätte ein erster Teil der Anteile verkauft sein sollen. Doch das geschah nicht.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion