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Rosa Airlines

Neue Regionalairline in Tschechien geplant

Rosa Airlines will die Städte Südböhmens, aber auch andere Ziele in der Region mit Prag verbinden. Auch für die Flotte hat die tschechische Regionalairline bereits eine Idee.

ATR/Rosa Airlines/Montage aeroTELEGRAPH

ATR 72, Logo von Rosa Airlines: Flüge zu unbedienten Zielen.

Ivan Chemtob hat ein Projekt: Er plant eine neue tschechische Regionalairline. «Wir stecken noch in der Vorbereitung. Ich möchte nicht, dass es so klingt, als wären wir bereit, den Betrieb aufzunehmen. Wir haben jedoch eine Machbarkeitsstudie und eine klare und starke Vision», sagte er dem Portal Zdopravy. Erste Ziele sind bereits auf der Webseite aufgeführt: Mit seiner Rosa Airlines will Chemtob offenbar unter anderem Prag mit Budweis verbinden.

Die beiden tschechischen Städte liegen nur 120 Kilometer Luftlinie auseinander. Mit dem Auto dauert eine Fahrt rund eineinhalb Stunden, mit dem Zug etwas mehr als zwei Stunden. Doch Vertreter des Flughafen Budweis haben bereits früher betont, dass ein großes Interesse vor allem chinesischer Touristen an Reisen zu den malerischen Städten Krumau an der Moldau (Tschechisch: Český Krumlov) und Budweis (České Budějovice) in Südböhmen besteht.

ATR 72 für Flotte

Deshalb sieht man eine große Chance in der Verbindung. Rosa Airlines will gemäß eigenen Angaben bei der Flotte auf ATR 72-600 setzen. Neben Zielen im Inland will sie aber auch Städte in der Region ansteuern. Dabei setzt die Fluglinie auf bisher nicht bediente Strecken.

Der Flughafen Budweis will seine Tore dieses Jahr für den Linienverkehr öffnen. Zwar existiert er bereits heute, doch der ehemalige Militärflugplatz wird lediglich von der privaten Luftfahrt genutzt.



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