Lampe an einem Flughafen: Muss regelmäßig gereinigt werden.

InnovationRoboter prüft und reinigt Lampen der Pistenbefeuerung ganz alleine

Der Flughafen von Hongkong testet ein neuartiges System. Es inspiziert Lampen von Start- und Landebahnen und Rollwegen automatisch - und hilft so viel Geld zu sparen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sie sind klein, aber wichtig. Die Lichter der Start- und Landebahnen und Rollwege weisen Pilotinnen und Piloten den Weg. Doch Staub, Matsch und auch der Abrieb von Flugzeugreifen verschmutzen sie laufend. Deshalb müssen die vielen Tausend Lampen regelmäßig gereinigt werden. Das kostet Zeit und Geld.

Die Technologie hilft hier. Aber noch immer wird heute menschliche Arbeitskraft benötigt. Das chinesische Unternehmen EMSD will das ändern. Es stellte kürzlich an der Internationalen Messe für Erfindungen Genf seinen autonomen Roboter für die Inspektion, Reparatur und Reinigung der Bodenbeleuchtung von Flughäfen vor.

Kosten sinken markant

Der Autonomous Airfield Ground Lighting Cleaning and Inspection Robot kann völlig autonom fahren, um die Beleuchtung zu lokalisieren. Vor Ort führt er mittels künstlicher Intelligenz eine Bildanalyse für die Ausrichtung der Schrauben durch und reinigt die Beleuchtung mithilfe von Trockeneisemissionen.

Der Roboter im Modell. Bild: Robert Erenstein/aeroTELEGRAPH

EMSD schätzt, dass die Kosten für die Reinigung derzeit bei etwa 9 Euro pro Lampe liegen. Das staatliche Unternehmen geht davon aus, dass sie mit dem autonomen System auf 1,5 Euro pro Lampe sinken. Die Anschaffung des Roboters - der eher eine Art Laster ähnelt - selbst beläuft sich auf etwa 350.000 Euro. Derzeit wird das System am Flughafen Hongkong in Zusammenarbeit mit dem Flughafen und der Guangdong Academy of Sciences getestet.

Staatliches Unternehmen

Die 1948 gegründete EMSD bietet in erster Linie elektrische und mechanische Dienstleistungen für die Bevölkerung von Hongkong an. Es ist für die Inspektion und Wartung des Betriebs und der Sicherheit zahlreicher Strom- und Gasanlagen, Eisenbahnen und Straßenbahnen, Aufzüge und Rolltreppen, Fahrgeschäfte, Arbeitsbühnen auf Baustellen und viele andere Bereiche zuständig. Sie gehört der Regierung.

Mehr zum Thema

Blick auf die Piste: Die Pistenbefeuerung ist für den Nachtbetrieb absolut zentral.

Kriminelle Bande stiehlt neu installierte Pistenbefeuerung

Fahrzeug und Jet am Airport Münster/Osnabrück: Erneuerung bis 2025.

So wird der Flughafen Münster saniert

Etwas fehlt: Die Boeing 737 rasierte die Leuchte m Ende der Piste ab.

Boeing 737 entging in Belfast knapp einer Katastrophe

ticker-hong-kong-hkg

Flughafen Hongkong eröffnet speziellen Raum für Fluggäste mit unsichtbaren Beeinträchtigungen

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack