Bartrobbe: Das Tier musste auf einen Schlitten gerollt und weggefahren werden.

Tierische StörungRobbe chillt auf der Piste

Eine Bartrobbe suchte sich die Landebahn eines Flughafens in Alaska als Ort der Entspannung aus. Sie ist nicht das größte Tier, das dort schon aufkreuzte.

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Der Wiley Post–Will Rogers Memorial Airport ist ohnehin schon etwas Besonderes: Er ist der nördlichste Flughafen der Vereinigten Staaten von Amerika. Kein Wunder also, dass es dort viel schneit und die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun haben, die Pisten von Schnee zu befreien. Doch kürzlich wurden Starts und Landungen noch durch etwas anderes gestört: Eine Bartrobbe hatte die Piste des Flughafens als idealen Ort zur Entspannung auserkoren.

Auf einem Foto ist zu sehen, wie das rund 200 Kilo wiegende Tier auf der Start- und Landebahn des Flughafens in Alaska relaxt. Offenbar gab es mehrere Versuche, die Robbe zu entfernen, schreiben lokale Medien. Auf einen Wagen ließ sie sich so leicht nicht hieven. Dann kamen die Flughafenbetreiber auf die Idee, einen Schlitten zu nutzen. Sie rollten die Robbe hinauf und chauffierten sie von der Piste.

Tiere verirren sich immer wieder

«Dass sich Tiere auf unsere Piste verirren, ist eigentlich nichts besonderes», so Flughafensprecher Meadow Bailey zum Magazin Atlas Obscura. Man treffe auf Moschusochsen, Elche und sogar Eisbären. Von Letzterem gibt es sogar ein ziemlich eindrückliches Beweisfoto.

FAA

Nicht nur in Alaska sorgen Tiere für Zwischenfälle. Erst vor wenigen Wochen musste der Flughafen Tokio Haneda eine Piste wegen eines ausgebüxten Pudels für mehrere Minuten schließen. In Wien musste im vergangenen Jahr ein Airbus A320 von Niki die Landung abbrechen, weil ein Feldhase auf die Piste gehoppelt war.

Dachse und Leguane

Ein Pilot von Flybe tat dasselbe wenige Monate zuvor für einen Dachs – und dürfte sich so den Respekt der Tierschützer gesichert haben. Die Galapagos-Inseln hatten lange ein Problem mit Leguanen, die auf die Piste kamen und von Flugzeugen teils überfahren wurden.

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Redaktion