Der Skylander SK-105: Die größte Bestellung der Firmengeschichte.

Riesenorder für kleinen Flugzeugbauer

Eine neue russische Fluggesellschaft bestellt bei der französischen GECI gleich bis zu 300 Turboprop-Maschinen.

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Zuerst einmal geht es um vierzig Bestellungen. Die habe die russische Reiseveranstalterin Aviamost nun erneut bestätigt, wie der französische Flugzeugbauer GECI International meldet. Die Turbopropmaschinen vom Typ SK-105 Skylander sollen ab 2014 ausgeliefert werden. Hinzu kommt aber nun neu noch eine riesige Option auf 260 weitere Flieger. Der entsprechende Vertrag werde in den nächsten Wochen unterzeichnet. Die Bestellung erlaube es Aviamost den Regionalverkehr in Russlands dünn besiedeltem Fernen Osten zu entwickeln, schreibt das Unternehmen aus Lothringen in der Medienmitteilung weiter.

Die Bestellung aus Russland wurde bereits im Dezember bekannt, jetzt aber wurde sie bekräftigt und um die Optionen erweitert. Noch im Januar soll die Produktion im Werk in der Kleinstadt Chambley-Bussières westlich von Metz/Saarbrücken beginnen. Und für Frühjahr ist der Erstflug geplant. Danach werden die Tests durchgeführt, um alle Bewilligungen zu erhalten und ab Sommer 2013 will der kleine Flugzeugbauer mit der Auslieferung beginnen.

Der Staat steigt ein

Bislang verlief der Start des Skylander eher harzig. Das Interesse am Flieger für 19 Passagiere oder 2,7 Tonnen Fracht und mit 2500 Kilometern Reichweite war zwar groß. 100 Bestellungen bekam GECI bereits, fest davon waren aber nur zehn. Jetzt verfünffacht sich die Zahl der Fixorder auf einen Schlag - sofern der Vertrag dann auch wirklich unterzeichnet wird. Viel ist über Aviamost nämlich nicht bekannt.

Der Auftrag kam zu einem guten Zeitpunkt. In den letzten Wochen gingen Gerüchte um, dem Projekt Skylander gehe das Geld aus. Doch nun unterstützt der französische Staat den Hersteller mit einer Investition von 60 Millionen Euro. Er zeichnet für 30 Millionen eine Wandelanleihe von GECI und für weitere 30 Millionen Aktienkapital.

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