... Überschalljets Overture aussehen.

Boom OvertureVirgin lässt Boom Supersonic sitzen

Die britische Gruppe hielt Optionen für den Kauf des Überschall-Jets. Jetzt hat die Virgin Group diese verfallen lassen und will keine Boom Overture mehr.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Top oder Flop? Bei Boom Supersonic scheiden sich in der Branche die Geister. Die einen sehen eine große Nachfrage nach Überschallflügen, wie United-Airlines-Chef Scott Kirby. Er hat Vorverträge für bis zu 50 Maschinen vom Typ Ouverture abgeschlossen.

Andere sind skeptisch. Sogar Triebwerkshersteller Rolls-Royce, der eigentlich den Antrieb hätte entwickeln sollten, ist im vergangenen Sommer aus dem Projekt ausgestiegen - mit der Begründung, dass zivile Überschallflugzeuge derzeit keine Priorität hätten.

Frist verstreichen lassen

Und noch ein weiterer potenzieller Kunde wendet sich vom Projekt ab. Der britische Milliardär Richard Branson, Eigentümer der Virgin Group mit unter anderem der Fluggesellschaft Virgin Atlantic Airways, hat eine Option für den Kauf von Jets von Boom Supersonic verstreichen lassen, berichtet The Telegraph.

Amders als American Airlines, United Airlines und Japan Airlines hatte das Management um Richard Branson zumindest keine Vorverträge für die Ouverture abgeschlossen. Boom Supersonic liegen aktuell Aufträge für rund 130 Maschinen. Es heißt jedoch, dass Branson die Entwicklung von Boom weiterhin genau beobachten will.

Immer wieder verzögert

Die Overture ist darauf ausgelegt, 65 bis 80 Passagiere mit Mach 1,7 über Wasser zu befördern – das ist doppelt so schnell wie die derzeit schnellsten Verkehrsflugzeuge. Geplant ist eine Reichweite von 4250 Seemeilen oder 7870 Kilometern. Das Flugzeug soll mehr 600 Routen rund um die Welt in nur der Hälfte der Zeit fliegen können.

Das Projekt wird immer wieder von Verzögerungen zurückgeworfen. Der erste Flug des Testfliegers XB-1 war einst für 2017 angekündigt und wurde seither mehrfach verschoben. Die ersten Flugtests sind jetzt für dieses Jahr geplant. Boom kündigte im vergangenen Monat an, dass sich der Erstflug der Overture in Originalgröße bis 2027 verzögere. Die Inbetriebnahme ist aktuell für 2030 geplant.

Mehr zum Thema

Der Boom XB-1: Die finale Version des Überschall Jets soll Platz für 55 Passagiere haben.

Boom sieht Chancen in der Corona-Krise

Überschallflieger Overture: So soll er aussehen.

Boom verliert Hälfte der Vorbestellungen

Modell von Virgin Galactic: Mach 3 als Ziel.

Auch Virgin Galactic will neue Concorde bauen

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic und Joby besiegeln Partnerschaft für Lufttaxi-Dienst in Großbritannien

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies