Richard Branson: Der Virgin-Chef liebt Reklamationen.

Bransons liebster Beschwerdebrief

Der Eigentümer von Virgin erhielt vor einigen Jahren den «besten Beschwerdebrief der Welt». Nun fand er ein neues Goldstück – an einen Konkurrenten gerichtet.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Gucken Sie sich das an, Richard, gucken Sie es sich einfach an!» In einem verzweifelten Brief machte ein Kunde von Virgin Atlantic vor einigen Jahren seinem Ärger Luft. Er richtet sich direkt an Richard Branson, Milliardär, Lebemann und Eigner der Virgin-Gruppe. Im Brief wurde das Essen kritisiert, das die Passagiere auf dem Flug von Mumbai nach London Heathrow serviert bekamen. «Stellen Sie sich vor, es ist Weihnachten und Sie sind ein kleiner Junge. Sie sehen das Geschenk vor sich, freuen sich total. Dann beginnen sie langsam, es auszupacken. Doch dann ist in der Box Ihr Hamster. Ihr geliebter Hamster. Und er atmet nicht mehr, Richard. So ging es mir, als ich das da oben geöffnet habe.» Beigelegt war ein Foto eines pampigen Bordessens, welches offenbar so schlecht schmeckte, dass der Autor des Briefes lieber weiter hungerte.

Richard Branson war begeistert von dem Brief und rief den Autor persönlich an. Die Kritik ging in der Folge um die Welt und Branson machte die Beschwerde zu positiver PR für sein Unternehmen. Und nun entdeckte er einen neuen Brief, auf den er in einem Blogeintrag aufmerksam macht. Der britische Tennisspieler Arthur Hicks schrieb in einer Lokalzeitung einen offenen Brief an die Fluggesellschaft Liat. Die Regionalairline mit Sitz in St. John's in Antigua und Barbuda bot ihm offenbar einen unvergesslichen Service.

Hier der Brief im Original:

«Liebe Liat, ich möchte mich dafür bedanken, dass Ihr Euren Passagieren so eine ausführliche Reise durch die ganze Karibik ermöglicht. Die meisten anderen Fluglinien, mit denen ich gereist bin, haben mich einfach in ziemlicher Eile von A nach B gebracht. Ich war wirklich fasziniert davon, dass wir auf meiner gestrigen Reise nicht einfach an einem oder zwei, sondern gleich an sechs Flughäfen gelandet sind. Und wer will schon die ganze Reise im selben Flugzeug verbringen? Wir durften den Flieger jedes Mal wechseln! Besonders gefallen hat mir die Präsentation der verschiedenen Sicherheits-Scanner. Ich finde es ignorant, dass viele Passagiere denken, dass die Scanner überall gleich sind. Und toll waren auch die Untersuchungen der Sicherheitsleute. Ich fühle mich, als hätte mich inzwischen jeder Inselbewohner herzlich umarmt! Toll auch, dass das alles in «Insel-Zeit» erledigt wurde. So konnten wir die tolle Atmosphäre der verschiedenen Abfluggates so richtig genießen. Und zur Ankunft: Wer will schon die Fähre nehmen, wenn er eine so tolle Flugreise hinter sich hat? Ich bin also froh, dass das letzte Boot bei unserer Ankunft in Tortola lange weg war. Und zum Glück waren auch die ganzen lauten Bars und Restaurans schon zu. Vielen Dank also, Liat. Ich verstehe jetzt, warum Ihr euch «Die karibische Airline» nennt!

P.S. Behaltet meinen Koffer ruhig, ich mochte ihn eh nicht»

Mehr zum Thema

Richard Branson auf dem ersten Flug: Es ging einiges schief.

«So wackelig, jeder Flug könnte ihr letzter sein»

Der ukrainische Unternehmer und Politiker David Arakhamia mit Richard Branson am Flughafen Hostomel: Dort ließ sich ...

Hilft Richard Branson beim Bau der neuen Antonov An-225?

Pilot und Flieger von Pobeda: Ist die Airline bald zumindest teilweise in Richard Bransons Händen?

Liebäugelt Richard Branson mit Pobeda?

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin