Boeing B737 von Ryanair: Zurück nach Reus und Girona.

40 Millionen für Ryanair

Damit der Billigflieger die Flughäfen Girona und Reus weiter anfliegt, bekommt er von der Regierung massive Subventionen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Lange Zeit war die Stimmung zwischen den beiden Parteien frostig. Die Regierung habe «wiederholt ihre Versprechungen nicht eingehalten, die Entwicklung der Ryanair-Basis in Reus zu unterstützen», sagte Ryanair-Vizechef Michael Cawley im Sommer. Und er drohte mit der Einstellung aller Flüge zu den beiden katalanischen Flughäfen von Reus und Girona. Nun haben sich die Streithähne zusammengerauft. «Wir sind einen großen Schritt weiter gekommen» sagte Innenminister Lluís Recoder dieser Tage. Er gab einen neuen Vertrag zwischen der Provinz Katalonien und Ryanair bekannt. Danach erhält die Airline über die nächsten fünf Jahre 40 Millionen Euro dafür, dass sie mindestens 3,5 Millionen Passagiere jährlich an die beiden Destinationen im Norden Spaniens bringt.

Die neue Vereinbarung sieht vor, dass Girona 5,8 Millionen pro Jahr erhält und Reus in der Nähe von Tarragona 3,2 Millionen. Im Gegenzug verpflichtet sich die Billigfluglinie, 3 bis 4 Millionen Reisende jährlich nach Girona zu fliegen und zwischen 500'000 und 900'000 nach Reus. Bis zu diesem Kompromiss brauchte es indes eine Eskalation. Ryanair hatte alle Flüge nach Reus per Ende Oktober gestrichen. Im Sommer hatten die Iren dort drei, im Winter eine Maschine stationiert. Zugleich drohten sie, auch Girona zu verlassen, von wo aus sie bisher 62 Destinationen bedienten. Die Direktion in Dublin forderte anfänglich 15 Millionen an Subventionen, um zu bleiben, die Regierung offerierte 7,5 Millionen.

Arbeitsplätze sichern

Die Regierung Kataloniens war massiv unter Druck geraten, da es wegen der tiefen Wirtschaftskrise in Spanien inzwischen immer mehr Geisterflughäfen gibt (aeroTELEGRAPH berichtete). Sie wurden im Boom für viele Milliarden gebaut, werden inzwischen aber von keiner Fluggesellschaft mehr bedient. Bestes Beispiel dafür sind die Flughäfen von Ciudad Real bei Madrid oder von Huesca in den Pyrenäen, einst Vorzeigeprojekte in Spanien, heute verlassene Investitionsruinen. In Katalonien selbst ist der Flughafen von Lleida-Alguaire akut gefährdet. Durch den Deal habe man in Reus und Girona rund 500 Arbeitsplätze gesichert, argumentiert die Regierung.

Mehr zum Thema

ryanair pfaendungsmarke

Gepfändete Boeing 737: Ryanair hat nun doch gezahlt

ticker-ryanair

Das sind die neuen Strecken von Ryanair ab Deutschland im Sommer 2026

pfaendungsmarke ryanair boeing 737

«Gerichtlich gepfändet»: Boeing 737 von Ryanair erhält Besuch vom Gerichtsvollzieher

ticker-ryanair

Pöbelpassagier muss Ryanair 15.000 Euro Schadenersatz für Flugumleitung zahlen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack